Buchbach heiß aufs Derby gegen Wacker

Freitag um 19 Uhr gastiert Burghausen in SMR-Arena – Fußballfest für die Region

„Das wird für die ganze Region ein Fußballfest“, ist Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter vor dem Derby am Freitag gegen den SV Wacker Burghausen überzeugt. Für Burghausens neuen Trainer Patrick Mölzl ist das Duell bei den Rot-Weißen seine Premiere, man darf also gespannt sein, welche Mannschaft der neue Coach um 19 Uhr aufs Feld schickt.

Im Hinspiel zwischen Burghausen und Buchbach gab es viel Gesprächsstoff: Schiedsrichter Roman Potemkin erklärt Aleks Petrovic seine Sicht der Dinge, links Philipp Knochner.

Dass Mölzl, der in den bisherigen Trainingseinheiten viele Passformen üben ließ, die Mannschaft komplett umkrempeln wird, ist nicht zu erwarten. Schließlich will der Coach ja nicht alles über den Haufen werfen, was bislang gut funktioniert hat. Zumal ja jeder neue Trainer am liebsten mit einem Erfolg startet. Die eine oder andere Veränderung könnte es hinsichtlich der Zukunftsplanung aber schon geben.

Sicher fehlen werden weiterhin die angeschlagen Dominik Weiß und Ajlan Arifovic, bei den Hausherren muss der Ex-Burghauser Markus Grübl (Muskelzerrung) passen, dafür kehrt der zuletzt beruflich verhinderte Maxi Drum in den Kader zurück. Ein besonderes Spiel wird die Partie übrigens für Aleks Petrovic, der nicht nur sein Team als Kapitän aufs Feld führen wird. Der Buchbacher Spielmacher bestreitet gegen Burghausen sein 159. Regionalliga-Spiel und steigt damit zum alleinigen Rekordspieler der Regionalliga Bayern auf.

Die Gastgeber haben sich mit dem 2:0-Sieg in Seligenporten erstmalig seit Monaten aus der Abstiegszone herausgearbeitet und geht es nach dem Willen der Buchbacher soll das so bleiben. „Wir wollen den Vorsprung mit aller Macht verteidigen, nachdem wir endlich auf Platz 14 stehen, der am Ende der Saison die Rettung bedeuten würde“, sagt Bobenstetter, der natürlich auf „eine tolle Kulisse“ hofft, aber auch genau weiß, welch schwere Aufgabe auf sein Team zukommt: „Der letztjährige Vizemeister spielt eine tolle Rückrunde. Die Burghauser haben 19 Punkte in der Rückrunde geholt, Spitzenreiter Unterhaching nur 18. Daran sieht man, wie gut Burghausen drauf ist. Aber wir haben in diesem Jahr auch mit allen Mannschaften mithalten können. Und sollte am Ende ein Unentschieden rausspringen, wäre das  wieder ein Punkt mehr für den Klassenerhalt.“

In den sechs bisherigen Vergleichen der beiden Mannschaften ist Burghausen fünf Mal als Sieger vom Platz gegangen, den einzigen Buchbacher Sieg gab es im Herbst 2014, als die Rot-Weißen in der SMR-Arena mit 1:0 die Oberhand behielten. Im Hinspiel dieser Saison setzten sich die Burghauser mit 3:0 durch. „Da hätten wir mit Sicherheit einen Punkt verdient gehabt. Das war ein tolles und unterhaltsames Spiel mit kuriosen Entscheidungen, das noch viele Tage danach für Gesprächsstoff gesorgt hat“, erinnert sich Bobenstetter bestens.

Für Burghausen ist die Partie in Buchbach nach dem 1:0-Erfolg letzte Woche in Hof das zweite von vier  Auswärtsspielen in Folge, stehen vor dem nächsten Heimspiel am 22. April gegen den FC Bayern München II noch die Aufgaben in Ingolstadt und im Pokal-Halbfinale beim Landesligisten FC Sturm Hauzenberg auf dem Programm. Das Spiel bei der Ingolstädter U23, einer der Rivalen der Buchbacher im Kampf um den Klassenerhalt, ist für Ostermontag terminiert. Dass die Burghauser nicht zwei Tage später, für 19. April ist das Pokalhalbfinale angesetzt, in Hauzenberg antreten können, sollte klar sein. Deswegen favorisieren die Burghauser dem 11. April.

Fotos & Text: © mb.presse, weitere Veröffentlichungen nur mit Zustimmung des Autors

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