Keine Ostergeschenke für den TSV Buchbach

Am Freitag um 19 Uhr gegen Greuther Fürth II – Kader bietet viele Alternativen

Nächstes Kellerduell für den TSV Buchbach in der Fußball-Regionalliga Bayer: Die Mannschaft von Trainer Anton Bobenstetter erwartet am heutigen Freitag um 19 Uhr den direkten Konkurrenten SpVgg Greuther Fürth II, der derzeit mit vier Punkten Rückstand auf die Gastgeber den ersten Relegationsrang einnimmt.

Der Einsatz von Merphi Kwatu gegen Fürth am Freitag ist noch fraglich. Foto: Buchholz

„Das ist wieder ein echtes Sechs-Punkte-Spiel, auf das wir uns natürlich freuen. Uns ist klar, dass die Punkte in Buchbach bleiben müssen. Das wäre ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zum Klassenerhalt“, sagt der Buchbacher Trainer, der mit seiner Mannschaft aus den bisherigen Spielen gegen die Mannschaften aus dem Keller recht erfolgreich war: Schlusslicht Hof haben die Buchbacher sechs Punkte abgeknöpft, gegen Seligenporten und Schalding wurden jeweils vier Punkte verbucht, beim Hinspiel in Fürth gab es ein 1:1 und beim FC Ingolstadt II, Heimgegner am Freitag in einer Woche, haben die Rot-Weißen den ersten Auswärtssieg der Saison gelandet. Ergo: Gelänge dem TSV Buchbach heute eine Sieg gegen Fürths Zweitvertretung, wären auch in diesem Direktvergleich vier Zähler auf Buchbacher Seite, vor allem aber würde das Polster gegenüber Fürth auf sieben Punkte anwachsen – noch kein Ruhekissen, aber eben in den dann noch verbleibenden vier Spielen nicht ganz leicht aufzuholen.

„Wir hatten ja ehrlich nicht damit gerechnet, dass die Profi-Reserven mit uns gegen den Abstieg spielen würden. Dafür haben die Mannschaften aus Fürth und Ingolstadt einfach zu viel Qualität. Aber das spricht natürlich auch wieder für die Klasse der Liga, wenn solche Mannschaften auch strampeln müssen.“ Bobenstetter ist sich sicher, dass „Thomas Kleine als langjähriger Bundesligaspieler von Mönchengladbach und Leverkusen“  zum einen in Fürth „einen guten Job macht“, zum anderen wohl auch nicht damit gerechnet hat, dass er fünf Runden vor Schluss mit seinem Team auf einem Relegationsplatz stehen würde. Dass die Fürther zur Winterpause nicht blauäugig waren, steht für Bobenstetter jedoch auch fest, zumal die Mittelfranken ja Torjäger Stefan Maderer vom FSV Frankfurt zurückgeholt haben und zusätzlich mit Tolcay Cigerci (HSV II) noch einen weiteren Stürmer verpflichtet haben. „Und Fürth spielt ja auch gut, hat zuletzt zwei Unentschieden gegen Bayern II und Augsburg II geholt. Spielerisch sind die Fürther richtig stark“, so Bobenstetter.

Die letzten vier Vergleiche zwischen den beiden Mannschaften endeten jeweils 1:1, davor gab es zwei 2:5-Schlappen für die Buchbacher, den einzigen Sieg landeten die Rot-Weißen in der Premierensaison 2012 mit einem 3:1 – die Buchbacher haben also mit Fürth noch das berühmte Hühnchen zu rupfen. Das wird sich übrigens wie’s Enterl und die Schweinshaxn auf jeden Fall am Grill drehen. Kulinarisch ist also wieder mal alles gerichtet.

Die Voraussetzungen für einen Dreier sind indes auch nicht schlecht: Mit Keeper Alex Strobl und Stefan Thee kehren zwei zuletzt gesperrte Akteure ins Team zurück, dazu kommen Maxi Bauer und Markus Grübl, die am gestrigen Donnerstag erstmalig wieder mit der Mannschaft trainiert haben. Für die Startelf ist es bei beiden Spielern sicherlich noch zu früh, aber Qualität auf der Bank schadet ja nie. Ob es für Merphi Kwatu reicht, bleibt abzuwarten, denn der Mittelstürmer hat sich ja in Hof eine leichte Wadenverletzung zugezogen und konnte jetzt wegen Grippe nicht trainieren.

Bobenstetter: „Wir sind 2017 körperlich und mental stark. Das haben wir nachgewiesen. Gerade im Abstiegskampf ist die mentale Stärke am wichtigsten. Und deswegen glaube ich auch daran, dass wir Fürth mal wieder schlagen können.“

copyright Michael Buchholz

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