Buchbacher bei den niederbayerischen Freunden

Bobenstetter-Elf am Freitag um 18.30 Uhr beim SV Schalding – Hain und Denk fit

Nach dem 2:1-Auftaktsieg im Derby gegen den TSV 1860 Rosenheim steht für den TSV Buchbach am Freitag die erste Auswärtspartie in der Fußball-Regionalliga Bayern auf dem Programm: Die Mannschaft von Trainer Anton Bobenstetter gastiert um 18.30 Uhr beim SV Schalding-Heining, der erst mit diesem Spiel in die Saison startet.

Hoffen auf einen Einsatz in Schalding: Thomas Breu (links) und Stefan Denk.

Durch den Zwangsabstieg der Münchner Löwen haben sich die Schaldinger zwar ohne Relegation gerettet, mussten aber über das Saisonende hinaus weitertrainieren, ehe die Rettung feststand. Aus diesem Grund wurde die ursprüngliche Auftaktpartie beim SV Wacker Burghausen auf den 15. August verlegt.

„Wir freuen uns natürlich auf das Spiel in Schalding. Wir sind ja seit Jahren freundschaftlich miteinander verbunden. Daran hat ja auch die Rivalität der vergangenen Saison nichts geändert, als sich beide Vereine bis zum Schluss ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Klassenerhalt geliefert haben“, so Bobenstetter, dessen Team zuletzt zwei Mal ein 0:0 im Passauer Westen erreicht hat und die Schaldinger im August letzten Jahres in der SMR-Arena mit 4:0 abfieseln konnte. „Die letzten Ergebnisse waren okay, in den Jahren davor haben wir zum Teil heftige Pleiten einstecken müssen“, erinnert sich der Coach der Rot-Weißen, der mit einem „guten Gefühl“ nach Schalding fährt: „Den ersten Schritt haben wir ja schon gegen Rosenheim mit Bravour erledigt, nachdem wir unsere Anfangsnervosität schnell abgelegt haben. Jetzt wollen wir den zweiten Schritt machen.“

Bobenstetter erwartet die Gastgeber im gleichen System, das auch die Rosenheimer praktiziert haben: Nämlich mit drei Innenverteidigern und zwei Mann auf den Außenpositionen, also defensiv mit einer Fünferkette, drei Leuten im Mittelfeld und zwei Stürmern. „Das scheint uns zu liegen“, so der erfahrene Trainerfuchs, der seine Mannschaft wohl wieder im 4-2-3-1 auflaufen lässt. „Am System werden wir nichts ändern, möglich ist aber, dass wir personell ein wenig rotieren.“ Alternativen haben die Rot-Weißen derzeit genug, denn aktuell sind alle Mann einsatzfähig. Lediglich Merphi Kwatu hat noch etwas Probleme mit seiner leichten Knieverletzung aus dem Spiel gegen Wehen-Wiesbaden, dafür stehen aber Maxi Hain und Stefan Denk wieder zur Verfügung. „Beide haben sehr gut trainiert“, so Bobenstetter.

Die Schaldinger, die ihre Generalprobe am Wochenende mit 3:1 bei der SpVgg Greuther Fürth II positiv gestalten konnten, haben ja mit Kapitän Beppo Eibl (Karriereende), Michael Pillmeier, Benedikt Buchinger, Maxi Huber, Fabian Wiesmaier (alle 1. FC Passau) und Patrick Rott (Sturm Hauzenberg) langjährige Leistungsträger im Sommer verloren – jetzt gilt es nach und nach die acht Neuzugänge zu integrieren. Gute Chancen auf ein Startelf-Debüt dürfen sich wohl der ehemalige Hauzenberger Mario Enzesberger (25) im Mittelfeld und der 23-jährige Angreifer Fabian Schnabel, der von Union St. Florian aus Österreich kam, ausrechnen. Noch nicht einsatzfähig ist Angreifer Markus Gallmaier, der sich im April das Syndesmoseband gerissen hat. Er dürfte erst Mitte August wieder auflaufen können.

Fotos & Text: © mb.presse, weitere Veröffentlichungen nur mit Zustimmung des Autors

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