Buchbach will aus Pipinsried was mitnehmen

Rot-Weiße gastieren am Samstag um 13 Uhr beim Aufsteiger – Moser dabei

Der TSV Buchbach gastiert zum Abschluss des ersten Saisondrittels in der Fußball-Regionalliga Bayern beim FC Pipinsried und möchte am Samstag um 13 Uhr im Dachauer Hinterland Zählbares mitnehmen. Schließlich geht’s anschließend aufs Oktoberfest.

Hat in Buchbach sehr gut eingeschlagen: Der Ex-Erlbacher Hannes Maier, der gegen Eichstätt seinen ersten Regionalliga-Treffer erzielt hat und wohl weiterhin erst mal in der Innenverteidigung auflaufen wird.

„Vielen Dank an die Pipinsrieder, dass sie das Spiel um eine Stunde vorverlegt haben“, sagt Trainer Anton Bobenstetter, der mit seiner Mannschaft in der Augustiner-Box erwartet wird. „Das hat ja Tradition bei uns und die Mannschaft, die ja Woche für Woche akribisch im Training arbeitet, hat sich das auch verdient. Natürlich hoffen wir jetzt, dass es auch was zum Feiern gibt“, so der Coach der Rot-Weißen, der dem Gegner Respekt zollt: „Pipinsried hat ja mittlerweile professionelle Strukturen mit Manager Roman Plesche, dem es gelungen ist, viele sehr gute Spieler nach Pipinsried zu holen.“ Unter anderem auch Spieler, die Bobenstetter selbst auf dem Wunschzettel hatte, wie etwa Kasim Rabihic oder Luis Grassow. Während der Ex-Hachinger Grassow noch am Anfang seiner Laufbahn steht, hat Abwehrrecke Denny Herzig (32), der schon bei Burghausen 2. Bundesliga gespielt hat, die Fußballwelt mit Stationen in Essen, Elversberg, Dresden, Trier oder Leverkusen schon gesehen. Ein Wiedersehen gibt es zudem mit Keeper Thomas Reichlmayr, der  in der vorletzten Saison immerhin 13 Mal bei den Buchbachern zwischen den Pfosten stand.

Gerade im Mittelfeld sieht Bobenstetter den Aufsteiger extrem gut aufgestellt: „Da hat Pipinsried extrem starke Leute und verfügt spielerisch über ein enormes Potenzial.“ Der Trainer zählt neben Kapitän Thomas Berger, der ja schon beim FC Ingolstadt II Stammkraft war, Spielertrainer Fabian Hürzeler, Burghausens ehemaligen Kapitän Christoph Burkhard, den Ex-Regensburger Ünal Tosun sowie den Ex-Löwen Rabihic auf. „Das ist diese spielerische Qualität, die man braucht, wenn man bei Bayern II mit 1:0 gewinnt oder in Burghausen ein 2:2 holt. Aber auch wir haben in dieser Saison schon gezeigt, dass wir kicken können“, erklärt Bobenstetter, der sich von seiner Mannschaft einen ebenso schwungvollen Auftritt wie zuletzt gegen Eichstädt wünscht: „Wir müssen so ins Spiel gehen wie zuletzt in der ersten Halbzeit gegen Eichstätt. Das war wirklich sehr gut. Wenn wir das auf den Platz bringen, dann können wir auch was in Pipinsried holen. Für uns ist das, wie schon gegen Eichstätt, ein Sechs-Punkte-Spiel.“

Bis auf die neuerliche Verletzungsmisere ist der Trainer der Rot-Weißen mit dem bisherigen Saisonverlauf sehr zufrieden: „Wir haben gut gepunktet und haben weiterhin ein positives Torverhältnis. Wir spielen bislang eine gute Serie. Aber wir haben ja in diesem Jahr noch zwölf Spiele vor der Brust und müssen fleißig weiterpunkten. Im Frühjahr gibt es ja dann nur noch zwölf Spiele.“ Insofern ist der Coach froh, dass die Verpflichtung von Moritz Moser geklappt hat, der am Samstag gleich zu seinem ersten Einsatz kommen soll. „Im Training hat er einen guten Eindruck gemacht. Natürlich hat er jetzt seit Mai nicht mehr gespielt, aber das wäre ja bei anderen Spielern ohne Vertrag auch nicht anders gewesen.“

Im Vergleich zum Spiel gegen Eichstätt fällt natürlich Maxi Drum weg, der in der Zwischenzeit am Ellenbogen operiert worden ist. Dafür kehrt nach seiner Ampelkarte aus dem Schweinfurt-Spiel Merphi Kwatu ins Team zurück. Die Personaldecke bleibt also trotz der Verpflichtung von Moser extrem dünn, Besserung soll es dann beim Heimspiel gegen den FC Augsburg II am Samstag in einer Woche geben: Dann dürfte zumindest Patrick Walleth nach seinem Bänderriss wieder dabei sein.

Fotos & Text: © mb.presse, weitere Veröffentlichungen nur mit Zustimmung des Autors

0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar