Bobenstetter: Wir sind sehr zufrieden

Buchbacher 0:0 in Pipinsried – Moser-Debüt – Maus am Ende wieder im Sturm

Der TSV Buchbach bleibt auch nach dem zwölften Spieltag der Fußball-Regionalliga Bayern in der oberen Tabellenhälfte und hat nach dem 0:0 am Samstag in Pipinsried nur zwei Punkte Rückstand auf Platz drei. „Alles gut, wir waren von Haus aus mit einem Punkt zufrieden, haben sehr diszipliniert gespielt und keiner hat sich verletzt“, resümierte der gut gelaunte Buchbacher Trainer Anton Bobenstetter vor dem traditionellen Oktoberfest-Besuch am Samstagabend.

Hätte in Pipinsried beinahe seinen achten Saisontreffer erzielt: Thomas Breu.

Der während der Woche verpflichtete Moritz Moser gab in Pipinsried an der Seite von Hannes Maier ein gutes Debüt in der Innenverteidigung. „Wenn vor drei Wochen jemand gesagt hätte, dass wir mit Maier und Moser als Innenverteidiger auflaufen würden, hätte ich das selber nicht geglaubt. Obwohl sie noch miteinander gespielt haben, hat es wirklich gut geklappt“, so der Coach der Rot-Weißen, der nach Maxi Drum (Ellenbogen-Operation) auch auf Thomas Leberfinger und Christian Brucia verzichten musste, die jedoch am kommenden Samstag wieder dabei sein sollten. „Maxi Hain und Markus Grübl mussten am Freitag das Abschlusstraining abbrechen, da ist mir schon ganz anders geworden. Beide haben aber in Pipinsried super durchgehalten und nächste Woche sollte dann auch Patrick Walleth wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Dann schaut es insgesamt schon wieder etwas besser aus“, hofft Bobenstetter, der in der Schlussphase erneut Keeper Daniel Maus als Feldspieler brachte: „Gleich bei seiner ersten Aktion ist er schön eingelaufen, hat aber den Kopfball nicht richtig erwischt.“

In den ersten 45 Minuten drängten die Gastgeber auf den Führungstreffer, doch die Rot-Weißen standen gut, waren nach eigenen Vorstößen stets schnell wieder hinter dem Ball und so tat sich der Aufsteiger schwer, der in der 15. Minute seine einzig echte Chance hatte, als Grübl bei einem Schuss von Ünal Tosun klären konnte. Ansonsten war für die spielerisch starken Gastgeber 30 Meter vor dem Tor Schluss. „Egon Weber hat praktisch keinen Ball fangen müssen, das spricht für die Disziplin mit der wir hier aufgetreten sind“, so Bobenstetter, der sein Team angesichts der großen Personalprobleme über den Schellenkönig lobt: „Wir sind seit Wochen stabil. Hut ab vor den Jungs, was sie leisten.“

Torjäger Thomas Breu hatte nach Kontern vor der Pause die beiden besten Möglichkeiten: In der 26. Minute scheiterte er jedoch am ehemaligen Mannschaftskollegen Thomas Reichlmayr und nach Gassenpass von Merphi Kwatu zielte er allein vor dem FCP-Keeper aus 15 Metern über die Latte – das wär’s gewesen!

Nach dem Seitenwechsel gaben die Gäste bei schwül-warmen Temperaturen mehr und mehr den Ton an und hätten in der 60. Minute in Führung gehen müssen, als Aleks Petrovic nach Freistoßflanke von Gordon Büch um Haaresbreite am Pfosten vorbeiköpfte. „Am Ende waren beide Teams ziemlich kaputt, aber wir waren nach der Pause die Mannschaft, die mehr für einen möglichen Sieg investiert hat“, so Bobenstetter, während FCP-Spielertrainer Fabian Hürzeler meinte: „Buchbach kann mit dem Unentschieden gut leben, wir nicht so sehr. Die Spieler sind enttäuscht. Jetzt müssen wir die drei Punkte nächste Woche holen.“

FC Pipinsried: Reichlmayr – Liebsch, Grassow, Achatz, Schuster – Hürzeler, Grahammer, Tosun – Berger (86. Goia), Burkhard (71. Arik) – Diep (63. Müller). Trainer: Hürzeler.

TSV Buchbach: Weber – Grübl, Moser, Maier, Büch – Petrovic, Hain – Sassman (79. Maus), Kwatu – Breu, Drofa. Trainer: Bobenstetter/Werner.

Tore: Fehlanzeige

Schiedsrichter: Mix (Abtswind)

Zuschauer: 420.

Gelb: Grahammer, Berger, Hürzeler / –

Fotos & Text: © mb.presse, weitere Veröffentlichungen nur mit Zustimmung des Autors

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