Buchbach greift nach 14 Tage Pause wieder an

Am Samstag bei der kriselnden SpVgg Bayreuth – Drofa, Walleth und Denk wieder dabei

Regeneriert, Kräfte gesammelt und einige Verletzte zurück – der TSV Buchbach greift nach 14-tägiger Pause in der Fußball-Regionalliga Bayern wieder an. Die Mannschaft von Trainer Anton Bobenstetter gastiert am morgigen Samstag um 14 Uhr bei der SpVgg Bayreuth, die zuletzt fünf Spiele in Serie verloren hat.

Mit dem bisherigen Abschneiden zufrieden: Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter.

„Das ist eine ganz knifflige Aufgabe“, weiß Bobenstetter, der aber hofft, dass seine Mannschaft den negativen Lauf der Bayreuther verlängern kann. Jetzt schon sind nämlich fünf Pleiten in Folge absoluter Liga-Rekord in dieser Saison und im Normalfall liegen nach so einer Serie die Nerven der Verantwortlichen blank: Es dürfte also eine Art Schicksalsspiel für Trainer Marc Reinhardt werden, der noch vor vier Wochen als der große Erfolgstrainer gefeiert wurde.

Im Gegensatz zu den Gästen hat nämlich die Oldschdod, die zuletzt mit 1:3 in Burghausen das Nachsehen hatte, bislang eine sehr bewegte Saison hinter sich: Zum Auftakt lief‘s richtig gut, dann folgte eine etwas schwierige Phase, ehe sich die Bayreuther zum Löwen-Jäger Nummer eins aufschwangen, um dann ins Mittelmaß abzustürzen. Zahlreiche Verletzte machen es der Elf um Kapitän Kristian Böhnlein schwer, auch der anfangs so erfolgreiche Ivan Knezevic traf zuletzt nicht mehr.

Der entscheidende Ausfall dürfte Julian Kolbeck sein, der als Kapitän von der SpVgg Greuther Fürth gekommen ist und einen Mittelfußknochenbruch erlitten hat. Der „Sechser“ war bis zu seinem Ausfall neben Böhnlein, Knezevic, Patrick Hobsch und Tobias Ullbricht eine der prägenden Gestalten im Spiel der Bayreuther. Ob Ullbricht nach seiner Kopfverletzung, die er letzte Woche in Burghausen erlitten hat, dabei sein kann, ist noch fraglich. Immerhin ist der schnelle Patrick Weimar nach seiner Rotsperre wieder an Bord.

Bei den Rot-Weißen kehren neben dem zuletzt erkrankten Patrick Drofa auch Patrick Walleth und Stefan Denk nach Verletzungen in den Kader zurück, so dass Trainer Bobenstetter jetzt wieder deutlich mehr Alternativen hat. Markus Grübl, der wie Aleks Petrovic bislang keine Minute versäumt hat, steckt zwar mitten in den Abschluss-Prüfungen und konnte nicht alle Einheiten absolvieren, ist aber in Bayreuth dabei. In den nächsten Wochen wird auch Stephan Thee nach seinem Mittelfußknochenbruch zurückerwartet, für Maxi Drum und Maxi Bauer dürften es in diesem Jahr nicht mehr reichen.

Zehn Spiele haben die Buchbacher in diesem Jahr noch vor der Brust. „Wenn wir bis zum Winter die 30 Punkte knacken könnten, wäre das natürlich eine Top-Ausgangslage für das letzte Saisondrittel im Frühjahr“, sagt Bobenstetter, dessen Team nach der zweiwöchigen Pause immer noch auf einem Mittelfeldplatz liegt und nach 1860 München mit 15 Gegentreffern die zweitbeste Abwehr stellt. Bobenstetter: „Das ist natürlich einer der Hauptgründe, warum wir so gut dastehen. Im letzten Winter hatten wir ja noch die fünftschlechteste Abwehr aller 91 Regionalligisten. Dabei haben wir in dieser Saison die Abwehrkette auch ganz häufig gleich auf zwei Positionen umstellen müssen. Das zeigt mir aber, dass wir bislang in allen Spielen taktisch sehr diszipliniert gespielt haben. Da muss ich die Jungs einfach loben.“ Bleibt bloß zu hoffen, dass die Pause die Rot-Weißen nicht aus dem Rhythmus gebracht hat!

Fotos & Text: © mb.presse, weitere Veröffentlichungen nur mit Zustimmung des Autors

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