Bobenstetter: Wollen uns dieses Mal belohnen

Buchbach um 19 Uhr gegen Greuther Fürth II mit Sorgen im Defensivverbund

Erst ewig nix, dann gleich das volle Programm: Nur drei Tage nach der unglücklichen 1:2-Niederlage bei den Münchner Löwen erwartet der TSV Buchbach am Freitag in der Fußball-Regionalliga Bayern die U23 der SpVgg Greuther Fürth in der SMR-Arena. Anpfiff der für die Rot-Weißen so wichtigen Partie ist um 19 Uhr.

Kapitän Maxi Hain und der TSV Buchbach wollen den ersten Heimsieg des Jahres unter Dach und Fach bringen.

Aufgrund der Ausfälle beim geplanten Frühjahrsstart geht es jetzt für die Buchbacher Schlag auf Schlag. Nach dem Heimspiel steht bereits am Dienstag die Auswärtspartie beim SV Seligenporten auf dem Programm, ehe die Schützlinge von Trainer Anton Bobenstetter am Samstag in einer Woche beim FC Unterföhring ran müssen: Vier Spiele in elf Tagen, da gilt es personell gut durchzukommen und gleichzeitig gegen die Konkurrenz aus dem Tabellenkeller kräftig Punkte zu sammeln.

Aber bereits nach dem Kraftakt im Grünwalder laufen längst nicht mehr alle Spieler rund. „So eine Partie beim Tabellenführer kostet natürlich enorm viel Kraft, deswegen werden gegen Fürth auch die Spieler auflaufen, die am stabilsten sind“, sagt der Buchbacher Coach, der weiterhin auf Moritz Moser (Sprunggelenk) und Gordon Büch (letztmalig gesperrt) verzichten muss. Zudem fehlt auch Markus Grübl, der am Dienstag die fünfte Gelbe kassiert hat. Problematisch dabei ist, dass auch noch Christian Brucia angeschlagen ist und somit jede Menge Abwehrspieler – vor allem  für die Außenbahnen – fehlen. „Prognosen über das Personal zu treffen, ist gerade in einer englischen Woche vor dem Abschlusstraining praktisch unmöglich“, sagt Bobenstetter. Insofern wollte sich der Coach auch noch nicht auf eine taktische Ausrichtung festlegen: „Ob wir mit Vierer- oder Dreierkette spielen, kann ich noch nicht sagen. Wichtiger ist, dass wir erneut Vollgas geben.“

Ein Heimdreier ist das erklärte Ziel, allerdings ist die Bilanz der Rot-Weißen gegen die Fürther Jungspunde nicht gerade verheißungsvoll: Einem Sieg im allerersten Vergleich 2012 stehen fünf Unentschieden und fünf Niederlagen gegenüber. In welcher Formation man die Elf von Timo Rost erwarten darf, ist ebenfalls äußerst ungewiss, hat der Fürther Talentschuppen in diesem Jahr noch gar nicht gespielt. „Mit welcher Mannschaft der Gegner kommt, muss uns eigentlich egal sein. Das ist eine Profi-Mannschaft, die zwei Mal am Tag trainiert. Da können alle kicken“, so Bobenstetter, der auch noch um den Einsatz von Angreifer Stefan Denk bangt, der in München verletzt raus musste.

Die Fürther, die schon in der vergangenen Saison nur knapp dem Abstieg entronnen sind, stehen aktuell mit 22 Punkten auf dem ersten Relegationsplatz und wollen natürlich die Heimreise auch nicht mit leeren Händen antreten. Auf 50:50 beziffert Bobenstetter vor der Partie die Chancen, hofft aber auf mehr Schlachtenglück als zuletzt im Grünwalder: „Wir werden wieder bis zum Umfallen kämpfen und alles für einen Heimsieg in die Waagschale werfen. Wir wollen uns nach der unglücklichen Niederlage am Dienstag jetzt belohnen.“

Fotos und Text: © mb.presse, weitere Veröffentlichungen nur mit Zustimmung des Autors

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