Buchbach ohne Sieben gegen Pipinsried

Große Personalprobleme heute um 14 Uhr in der SMR-Arena – Spielplan macht Ärger

Wenn der TSV Buchbach am heutigen Karsamstag um 14 Uhr in der SMR-Arena antritt, muss Trainer Anton Bobenstetter gleich aus sieben Stammkräfte verzichten – fünf davon bleiben bei der unglücklichen 1:3-Niederlage am Mittwoch in Eichstädt auf der Strecke. „Das einzig Positive ist, dass die meisten am Dienstag gegen Ingolstadt wieder dabei sind“, so der Buchbacher Coach.

Angesäuert: Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter.
Foto: Buchholz

Drei verletzte und drei gesperrte Spieler – so die Bilanz der Mittwochpartie, in der sich die Rot-Weißen aufgrund einer bärenstarken ersten Halbzeit zumindest einen Punkt verdient gehabt hätten. Symptomatisch die Szene aus der achten Minute, als Thomas Leberfinger zum 1:0 einschießen wollte, im Strafraum aber gefoult wurde und sich dabei auch noch verletzt hat, so dass er frühzeitig vom Feld musste. „Wir haben jetzt in 27 Spielen genau drei Elfmeter bekommen. Bei den intensiven Videoanalysen hat man aber gesehen, dass wir deutlich öfter Elfmeter hätten bekommen müssen, doch das wurde anscheinend leider Gottes übersehen“, ärgert sich Bobenstetter: „Wenn wir in Eichstädt in Führung gegangen wären, hätten wir mindestens einen Punkt geholt. Dieses Spiel hat uns richtig weh getan.“

Leberfinger hat am Donnerstag aber wieder mit der Mannschaft trainieren können und wird gegen Pipinsried spielen können. Anders sieht es bei Maxi Bauer (Oberschenkel) und Stefan Denk (Knöchel). „Beide haben den Härtetest nicht bestanden, da müssen wir dann am Montag schauen, ob es für Dienstag reicht“, so Bobenstetter. Sicher nicht dabei sind auch Maxi Hain und Aleks Petrovic, die sich in Eichstätt jeweils die fünfte Gelbe abgeholt haben und auch Markus Grübl muss aufgrund seiner Ampelkarte heute zuschauen. Hinzu kommen noch die verletzten Christian Brucia und Patrick Walleth, der nach seiner Kehlkopfprellung immer noch nicht richtig schlucken kann und auch Sportverbot hat.

Dass die Buchbacher heute gegen Pipinsried ran müssen und am Dienstag um 19 Uhr erneut in der SMR-Arena gegen Ingolstadt, passt den Ro-Weißen überhaupt nicht in den Kram: „Der Verband hat unsere Heimspiele einfach verlegt. Wir wollten am Ostermontag gegen Pipinsried spielen, schon allein wegen der Zuschauer“, so Bobenstetter, den besonders stört: „Unsere Heimspiele wurden verlegt, weil andere Mannschaften in den letzten 14 Tagen abgesagt haben. Wir haben ja daheim gegen Fürth gespielt, trotzdem müssen wir jetzt in den sauren Apfel beißen.“ Das Heimspiel gegen Ingolstadt, das ja ursprünglich für Ende Februar angesetzt war, hatten die Buchbacher frühzeitig verlegt. Bobenstetter: „Wir wissen ja, dass man im Februar bei uns nicht spielen kann. Deswegen wollten wir die Partie auf 1. Mai verlegen. Das durften wir nicht, jetzt spielen aber andere Mannschaften am 1. Mai, wir hingegen nicht. Das sollen die Zuschauer schon wissen, die uns wegen der Termine attackieren, dass wir eben diese Termine nicht gemacht und auch nicht gewollt haben. Aber wir werden jetzt keine Energie für die Dinge verschwenden, die wir nicht zu verantworten haben.“

Vor dem Gegner aus Pipinsried hat Bobenstetter großen Respekt, vor allem vor dem stark besetzten Mittelfeld mit Spielertrainer Fabian Hürzeler, Kapitän Thomas Berger, dem Ex-Burghauser Christoph Burkhard und Kasim Rabihic, der im August von Rot-Weiß Essen gekommen ist. Bobenstetter: „Da würde sich so mancher Regionalligaverein die Finger abschlecken, wenn er so ein Mittelfeld hätte. Rabihic wollten wir ja auch, aber er hat sich für Pipinsried entschieden. Trainer, Manager und Geschäftsführer Sport sind ja bei Pipinsried mittlerweile hauptamtlich, da tut man sich dann auch bei vielen Dingen leichter.“

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