Gelungene Saisoneröffnung beim TSV Buchbach

Mit einem 25-Mann-Kader zum Klassenerhalt – Kunstrasen soll endlich kommen

Mit rund 300 Fans hat der TSV Buchbach am Sonntagvormittag seine traditionelle Saisoneröffnung gefeiert, die Neuzugänge vorgestellt und die Ziele für die siebte Regionalliga-Saison definiert, die am 13. Juli mit dem Heimspiel gegen Aufsteiger Viktoria Aschaffenburg beginnt.

Auch in dieser Spielzeit ist der Klassenerhalt das erklärte Saisonziel, wie Trainer Anton Bobenstetter erklärte: „Natürlich wollen wir immer möglichst viele Spiele gewinnen und werden nervös, wenn es ein paar nacheinander nicht klappt, aber ich sehe das immer als langfristiges Projekt. Wir denken nicht von Woche zu Woche, sondern wollen den Verein so lange wie möglich in der Regionalliga halten. Dafür muss man oft schon Monate voraus planen.“ Mit Andreas Bichlmaier hat Bobenstetter im Trainerstab einen neuen Mann an seiner Seite, der ja selbst in Buchbach Fußball gespielt hat und sich deswegen sehr schnell eingelebt hat: „Ich bin schon sehr gut angekommen Wir haben eine richtig gute Truppe, mit der die Arbeit sehr viel Spaß macht. Einer konstruktiven Zusammenarbeit steht nichts im Weg und ich denke, dass alle Beteiligten von neuen Impulsen profitieren.“

25 Mann umfasst der Kader inklusive der drei Torhüter bislang, wobei hier auch fünf Perspektivspieler dabei sind. „Wenn wir noch einen Kracher kriegen, der uns vorne die Spiele entscheidet, werden wir sicher zuschlagen, aber auch ohne einen weiteren Angreifer sind wir gut aufgestellt und haben das Zeug zum neuerlichen Klassenerhalt“, sagt Sportlicher Leiter Georg Hanslmaier, der das Feld der Regionalliga so ausgeglichen wie nie sieht: „Die Löwen sind weg, jetzt gibt es eigentlich nur noch Bayern II und Schweinfurt, die um den Titel spielen. Alle anderen Teams wollen im Prinzip nur drinbleiben.“ Auch wenn das Heimspiel gegen Löwen im letzten Jahr ein absolutes Highlight war, ist Hanslmaier froh, dass die Sechziger aufgestiegen sind: „1860 hat ja die Einnahme-Situation ganz schön durcheinander gewirbelt. Es gab Vereine, die konnten 10 000 Karten gegen Sechzig verkaufen, bei uns ist halt die Kapazität auf 2500 begrenzt. Da ist bei einigen Vereinen viel Geld in den Etat geflossen.“

Mit den beiden Unterhachinger Marco Rosenzweig und Benedikt Orth, sowie mit dem Töginger Samed Bahar und dem Wasserburger Klaus Bachmayer haben die Buchbacher junge Spiele ins Team geholt. „Wir wissen, dass wir junge Spieler integrieren müssen, weil wir ja auch in den nächsten Jahren einen Umbruch meistern müssen“, so Hanslmaier. Abteilungsleiter Günther Grübl betonte, dass er mit Argusaugen auf die Werte achten wird, die den TSV Buchbach ausmachen: „Es geht um Menschlichkeit, Höflichkeit und Respekt. Die Werte machen unseren Verein aus und wenn wir diese Werte verlieren sollten, ist jeder sportliche Erfolg für mich nichts mehr wert.“

Ganz besonders hat sich Hanslmaier über den „sensationellen Aufstieg der 2. Mannschaft“ in die Bezirksliga gefreut: „Das ist unglaublich, was hier Manuel Neubauer und Martin Trojovsky gezaubert haben.“ Der Aufsteiger geht mit 18 Spielern plus den fünf Perspektivspielern aus dem Regionalliga-Kader in die Saison und auch hier hat Hanslmaier den Klassenerhalt als Ziel ausgegeben: „Wir wollen uns da erst mal etablieren, aber natürlich steht auch die Entwicklung der jungen Spieler im Vordergrund.“

Die Kooperation mit dem TSV Obertaufkirchen im Jugendbereich läuft weiterhin prima und wird nun mit Grüntegernbach und Schwindegg ausgebaut. „Derzeit haben wir 180 Jugendliche in 13 Mannschaften mit 25 Trainern. Wir können künftig zwei A- und zwei B-Jugendmannschaften stellen, so dass wir sowohl im Leistungs- , als auch im Breitensport gut aufgestellt sind. Ohne einen Kunstrasen können wir uns aber im Jugendbereich nicht weiterentwickeln. Deswegen müssen wir bei diesem Thema vorankommen. Hier geht es weniger um die Regionalligamannschaft, vielmehr unseren Nachwuchs und unsere Zukunft.“

Fotos und Text: © mb.presse, weitere Veröffentlichungen nur mit Zustimmung des Autors

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