Urgestein Buchbach will mit Heimdreier starten

Am Freitag um 19 Uhr gegen Aufsteiger Viktoria Aschaffenburg – Alle Mann an Bord

Gründungsmitglied TSV Buchbach startet am morgigen Freitag um 19 Uhr gegen Aufsteiger Viktoria Aschaffenburg in die siebte Spielzeit der Fußball-Regionalliga Bayern. „Wir wollen zum Heimauftakt natürlich die drei Punkte in der SMR-Arena behalten, allerdings wissen wir, dass Aschaffenburg eine super Mannschaft hat, die souverän Meister der Bayernliga Nord geworden ist“, sagt Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter.

Kapitän Maximilian Hain wird die Mannschaft am Freitag gegen Aschaffenburg aufs Feld führen.

Drei Mal haben die Rot-Weißen bislang in der SMR-Arena gegen Viktoria Aschaffenburg gespielt, drei Mal war es extrem knapp, aber drei Mal stand unterm Strich ein 1:0-Erfolg für die Heimmannschaft zu Buche. „Das würden wir gerne so fortsetzen“, wünscht sich Bobenstetter, der alle Mann aus dem Kader zur Verfügung hat. Wie die Startformation genau aussehen wird, wollen Bobenstetter und Andi Bichlmaier erst nach dem Abschlusstraining festlegen: „Wir haben den Vorteil, dass wir eine eingespielte Mannschaft haben und dass wir in den letzten beiden Spielen der vergangenen Saison einen 3:0-Sieg gegen Burghausen und einen 3:1-Erfolg in Nürnberg einfahren konnten, also mit positiven Erlebnissen in die Pause gegangen sind.“ Von den Neuzugängen werden Marco Rosenzweig, Samed Bahar und Benedikt Orth im Kader sein, wobei Rosenzweig und Bahar die hohen Erwartungen in der Vorbereitung voll erfüllt haben. Orth kommt ja aus der U19 der SpVgg Unterhaching und muss sich bei der Umstellung auf Herren-Fußball wohl noch etwas in Geduld üben. „Alle sind nah dran und werden in Zukunft Stützen der Mannschaft sein“, ist Bobenstetter überzeugt.

Der SV Viktoria Aschaffenburg hat mit 82 Punkten und einem Torverhältnis von 91:19 den Titel in der Bayernliga Nord sehr souverän eingefahren und so den dritten Aufstieg in die Regionalliga Bayern geschafft. Jetzt wollen sich die Mainfranken endlich längerfristig in der Eliteliga des Freistaats etablieren. Vater des Aufstiegs ist Trainer Jochen Seitz (41), der ja jede Menge Erstligaerfahrung aus seinen Stationen beim HSV, Unterhaching, VfB Stuttgart (drei Jahre unter Felix Magath), Schalke 04, 1. FC Kaiserslautern und TSG Hoffenheim mitbringt. Garant für Meisterschaft und Rückkehr in die Regionalliga war Mittelfeld-Mann und Standard-Spezialist Björn Schnitzer, der in 33 Spielen 33 Treffer erzielt hat und dabei noch auf 20 Vorlagen gekommen ist. Der 26-Jährige ist der Motor der Viktoria, den die Buchbacher möglichst nicht ins Spiel kommen lassen dürfen. Insgesamt sieben Neuzugänge hat der Aufsteiger an Land gezogen, wobei die Verteidiger Ugurtan Kizilyar (Wormatia Worms) und Luca Dähn (Kickers Offenbach) die größten Verstärkungen sein dürften.

„Wir freuen uns ungemein auf den Start, die Liga wird ja jedes Jahr stärker, aber wir lassen auch keinen Deut nach und wollen weiterhin viele Jahre in dieser tollen Regionalliga spielen“, sagt Bobenstetter, der wie fast die gesamte Konkurrenz den FC Bayern München II und den FC Schweinfurt 05 vorne sieht: „Für den Rest gilt es erst einmal die 40 Punkte zu machen, um in der Klasse zu bleiben. Ich denke, dass die Aufsteiger wieder eine gute Rolle spielen können, am Ende werden sich wahrscheinlich wieder zwei etablierte Mannschaften verabschieden müssen. So wie es in der vergangenen Saison ja beinahe Memmingen und Bayreuth erwischt hätte. Wir wollen, wie letztes Jahr, gut starten, um so den Grundstein zum Klassenerhalt legen zu können. Dabei hoffen wir natürlich wieder auf die Unterstützung unserer großen Fangemeinde.“

Fotos und Text: © mb.presse, weitere Veröffentlichungen nur mit Zustimmung des Autors

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