Buchbach am Freitag im Allgäu zu Gast

Um 19.30 Uhr beim punktgleichen FC Memmingen – Nur Brucia muss passen

Runde fünf in der Fußball-Regionalliga Bayern führt den TSV Buchbach am Freitag um 19.30 Uhr zum FC Memmingen ins Allgäu. Die Mannschaft von Trainer Stephan Baierl, die in der Vorsaison fast abgestiegen wäre, ist nach vier Spieltagen punktgleich mit den Gästen.

Aleks Petrovic und Co. wollen mit einem Punktgewinn in Memmingen den Sieg gegen Rosenheim vergolden. Foto: Buchholz

Die Allgäuer, wie Buchbach Gründungsmitglied der Regionalliga Bayern, haben sich am Dienstag mit 3:0 bei der SpVgg Bayreuth behauptet und so ihr Punktekonto ebenfalls auf sieben Zähler geschraubt. „Daran sieht man, dass man die 1:4-Niederlage von Memmingen in Augsburg nicht überbewerten darf. Wir sind froh, dass Memmingen gewonnen hat, weil der Gegner dann nicht so unter Druck steht und vielleicht nicht ganz so viel Gas gibt“, sagt Buchbachs Andreas Bichlmaier, der ja seit dieser Saison zusammen mit Anton Bobenstetter den Taktstock schwingt. Auf der anderen Seite ist der Sieg in Bayreuth auch schwer einzuordnen, zumal die Oberfranken nach vier Spielen ohne Punkt und ohne Tor dastehen. Bichlmaier: „Wir haben jedenfalls nach der englischen Woche die Belastung im Training etwas runtergefahren und hoffen darauf, dass wir etwas frischer sind als der Gegner, da wir vier Tage länger Pause hatten. Das könnte eventuell für uns sprechen. Wir wollen auf jeden Fall einen Punkt mitnehmen, wenn es drei werden, wehren wir uns natürlich nicht dagegen.“

Mit einem Punkt könnten voraussichtlich beide Mannschaft gut leben, zumal acht Punkte nach fünf Spielen einen Platz im vorderen Drittel garantieren. „Wir sind mit dem Saisonstart sehr zufrieden. Das ist schon mal viel wert“, so Bichlmaier. Personell können die Buchbacher Trainer fast aus dem Vollen schöpfen, lediglich Christian Brucia muss wegen einer Adduktorenzerrung passen. Da sowohl Moritz Sassmann als auch Samed Bahar zuletzt überzeugt haben, stellt Bichlmaier in Aussicht: „Einer von beiden wird in der Startelf stehen. Der Kader ist in dieser Saison breit und auch sehr ausgeglichen, deswegen haben auch keine Bauchschmerzen, wenn mal einer der etablierten Spieler nicht dabei sein kann.“

Dass im Angriff noch keine wirklich durchschlagende Formation gefunden wurde, sieht der Coach nicht unbedingt als Nachteil: „Wir sind nicht von einem Stürmer abhängig, der 30 Buden macht, wir haben jetzt vier Mal mit einem anderen Mittelstürmer gespielt, da sind wir halt auch für den Gegner schwer auszurechnen.“ Natürlich würde sich auch Bichlmaier noch über einen Knipser freuen, aber er weiß auch: „Solche Spieler fallen nicht vom Himmel. Wir haben gute Angreifer und ich sehe es als wichtige Aufgabe an, diese Spieler noch besser zu machen. Da gibt es auf jeden Fall Fähigkeiten, die man verbessern kann. Daran arbeiten wir.“ Und mit Tommy Breu kehrt ja auch ein weiterer Angreifer nach seiner kleinen Verletzungspause zurück, der weiß, wo das Tor steht, wie er mit zwei Treffern im Bezirksligaspiel am Samstag gegen Forstinning einmal mehr nachgewiesen hat.

Memmingen hat in der Sommerpause mit Fatjon Celani (TSV Steinbach) und Patrick Dzalto (TuS Koblenz) zwei neue Angreifer bekommen, die jeweils schon getroffen haben. Die Bilanz spricht mit acht Siegen bei nur vier Niederlagen aber für die Rot-Weißen. In der vergangenen Spielzeit trennten sich beide Mannschaften jeweils 1:1 – zwei von fünf Unentschieden in der Gesamtbilanz.

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