4:0 für die Rot-Weißen am Dienstag – Bahar, Bauer, Kwatu und Breu treffen

Am Ende wurde es nach einem lange Zeit offenen Spiel ziemlich deutlich: Mit 4:0 kegelte der TSV Buchbach den SV Schalding-Heining am Dienstagabend aus dem Totopokal und steht nun im Viertelfinale, das Anfang Oktober ausgetragen wird. Da hoffen die Rot-Weißen nun auf das große Los gegen die Münchner Löwen, die sich in Memmingen in der Nachspielzeit nur knapp mit 1:0 durchsetzen konnten.

Die Niederbayern, die in den letzten beiden Vergleichen als Sieger von Platz gegangenen waren, erwischten den besseren Start, aber Buchbachs Keeper Egon Weber konnte eine Kopfball-Borgenlampe von Alexander Kurz aus dem Winkel fischen (3.), auf der anderen Seite legte Sammy Ammari auf Samed Bahar ab, der jedoch auch acht Metern an Markus Schöller scheiterte (5.). Vier Minuten später die gleiche Konstellation, diesmal schoss Bahar aus 18 Metern über den Kasten. Nach dem flotten Start verflachte die Partie, das Geschehen fand überwiegend im Mittelfeld statt. So richtig zwingend konnte sich keine Mannschaft in Szene setzen, wobei sowohl die Hausherren als auch die Gäste nicht zu viel riskieren wollten. Zwar waren die Gäste optisch ein wenig überlegen, die nächste gute Szene hatten aber die Rot-Weißen, als sich Merphi Kwatu auf dem rechten Flügel durchsetze, aber aus 20 Metern am Pfosten scheiterte. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte dann noch mal zwei Schrecksekunden für die Hausherren: Erst drehte Weber einen Kracher von Philipp Knochner noch über die Latte, dann köpfte Kurz denkbar knapp über die Latte.

Buchbach nach der Pause und einem Doppelwechsel mit wesentlich mehr Elan – endlich lief nun auch etwas über die linke Angriffsseite, die Maxi Bauer wie schon beim Ligaspiel in Burghausen belebte. Und so gelang auch in der 56. Minute der Führungstreffer, als Bahar eine Flanke vom linken Flügel einköpfte. „Das 1:0 war der Dosenöffner“, so Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter. Die Rot-Weißen verdienten sich die Führung in der Folge mit guten Aktionen: Erst verpasste Ammari nach Flanke von Kwatu (60.), dann musste allerdings noch mal Weber gegen Rene Huber retten (69.), ehe Aleks Petrovic über die Latte köpfte. (81.). Die Vorentscheidung fiel in der 86. Minute durch Bauer, der seinen Gegenspieler energisch abschüttelte und dem herauseilenden Schöller keine Chance ließ (86.).

Endgültig den Deckel machte Kwatu drauf, der sich im zweiten Durchgang steigern konnte und den Ball in der 90. Minute aus 14 Metern unter die Latte donnerte. Schaldings Huber hatte beim Steilpass von Tommy Breu auf Kwatu offensichtlich ein Abseits gesehen, das er bei Eduard Beitinger reklamierte, dabei aber anscheinend nicht die richtige Wortwahl traf, denn der Schiedsrichter aus Regensburg zückte sofort Rot. Joker Breu legte in der Nachspielzeit dann sogar noch den vierten Treffer nach und empfahl sich mal wieder für einen Startelf-Einsatz.

TSV Buchbach: Weber – Grübl, Leberfinger, Drum, Moser – Bahar, Walleth (46. Petrovic), Hain, Denk (46.Bauer) – Ammari (70.Breu), Kwatu. Trainer: Bobenstetter/Bichlmayr.

SV Schalding-Heining: Schöller – Flath (62. Schnabel), Piermayer, Dantscher – Schuster, Knochner (77. Schauberger), Huber, Kurz – Jünger (62. Lohberger), Chrubasik, Rockinger. Trainer: Köck.

Tore: 1:0 Bahar (56.), 2:0 Bauer (86.), 3:0 Kwatu (90.), 4:0 Breu (90. + 3)

Schiedsrichter: Beitinger (Regensburg)

Zuschauer: 254

Gelb: -/ Knochner

Rot: Huber (90. + 1) wegen zu heftigen Reklamierens.

Besonderheit: Schaldings Trainer Stefan Köck wird wegen Reklamierens auf die Tribüne verwiesen (78.)

Fotos und Text: © mb.presse, weitere Veröffentlichungen nur mit Zustimmung des Autors

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