Neubauer warnt vor Schlusslicht Reischach

Buchbachs U23 gastiert am Sonntag um 16 Uhr beim Mitaufsteiger

Zum Rückrundenauftakt in der Fußball-Bezirksliga Ost gastiert der TSV Buchbach II am Sonntag um 16 Uhr beim TSV Reischach und möchte beim Schlusslicht auf jeden Fall was Zählbares mitnehmen. „Das wird nicht einfach, denn auf eigenem Platz ist Reischach schwer zu schlagen“, warnt Buchbachs Spielertrainer Manuel Neubauer.

In der Vorrunde haben die jungen Rot-Weißen den Mitaufsteiger in der SMR-Arena mit 4:1 vernascht, von so einem Ergebnis träumt Neubauer allerdings nicht im Geringsten: „Wir waren letztes Jahr in Reischach mit 2:1 vorne und haben dann noch mit 2:5 eins auf die Nase bekommen. Von daher wissen wir, was in Reischach los ist. Reischach hatte viele Verletzte, die jetzt aber fast alle wieder dabei sind. Vor allem müssen wir schauen, dass wir den gefährlichen Christof Vilsmaier in Griff bekommen.“

Dass der 3:0-Erfolg über den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer Ampfing seiner Mannschaft enormen Auftrieb geben kann, ist die eine Seite, auf der anderen Seite weiß Neubauer aber auch: „Es ist immer gefährlich, wenn man beim Tabellenletzten ran muss.“ Gerade junge Spieler neigen ja gerne ein wenig zum Übermut und könnten den Gegner deswegen unterschätzen. Das will Neubauer aber auf alle Fälle verhindern: „Ich weiß, dass wir qualitativ besser sind als der Gegner, aber ich wäre unterm Strich schon mit einem Punkt zufrieden.“ Sechs Punkte stehen die Buchbacher aktuell vor Reischach und würden bei einem Remis zumindest den Abstand nach hinten wahren.

Insgeheim hofft natürlich auch Neubauer auf den ersten Auswärtssieg seiner Mannschaft, die in neun Spielen dieser Saison entweder mit einem Tor Unterschied verloren oder Unentschieden gespielt hat. Insofern könnte der 3:0-Erfolg gegen Ampfing schon der berühmte Brustlöser gewesen sein.

Weiterhin verzichten muss die U23 der Rot-Weißen auf die verletzten Markus Kobler und Christian Sonnleitner, aber die beiden waren ja auch schon gegen Ampfing nicht dabei. Unterstützung aus der Regionalliga-Mannschaft, die am Freitag gegen Bayreuth einige Ausfälle zu verzeichnen hatte, ist auch nicht unbedingt zu erwarten. Festgelegt hat sich Neubauer indes schon auf der Torhüter-Position: Auch weil Daniel Süßmaier kränkelte, wird Manuel Glaßl im Tor stehen. „Wer kann schon von sich behaupten, dass er einen Nationalkeeper in seinen Reihen hat, der noch dazu meist auf der Bank sitzt“, schmunzelt Neubauer mit Blick auf den UEFA Regions Cup, bei dem Glaßl ja beim 7:0 gegen Malta das Tor der Deutschen Auswahl gehütet hat.

coypright: Michael Buchholz

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