Buchbach will positive Serien ausbauen

Heute um 14 Uhr Inn-Salzach-Derby beim TSV 1860 Rosenheim – Nur Grübl fehlt

Vier Spiele lang musste der TSV Buchbach in der Fußball-Regionalliga Bayern keine Niederlage mehr einstecken, gegen den TSV 1860 Rosenheim sind die Rot-Weißen gar seit neun Spielen ungeschlagen. „Unser Ziel ist ein Punkt, dann würden wir den Fünf-Punkte-Abstand auf Rosenheim weiter wahren“, sagt Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter.

Heiß soll’s wieder zugehen, wenn sich der TSV 1860 Rosenheim und der TSV Buchbach am heutigen Samstag gegenüberstehen.

Der letzte Sieg der Sechziger datiert vom 26. November 2011, aus dem damaligen Kader der Sechziger ist lediglich Markus Einsiedler übrig geblieben, der seinerzeit als Joker beim 3:1 in der Bayernliga zum Einsatz kam. Auf Seiten der Gäste waren aus dem aktuellen Kader mit Aleks Petrovic, Maxi Hain, Thommy Breu und Stefan Denk immerhin vier Akteure auf dem Platz. Seither ist den neuen Direktvergleichen so ziemlich alles passiert, was den Fußball mit seinen ganzen Emotionen ausmacht, eben nur kein Sieg der Rosenheimer.

Diese schwarze Serie wollen die Gastgeber, die mit 22 Punkte auf Rang 13 stehen, natürlich heute endlich abreißen lassen. Auch wenn die Rosenheimer zuletzt eine 1:2-Niederlage in Augsburg einstecken mussten, ist die Mannschaft von Trainer Ogi Zaric gut drauf, holte zuvor sieben Punkte aus drei Spielen und hat sich vor allem in der Defensive im Vergleich zum ersten Saisondrittel enorm verbessert..

„Wir fahren mit viel Optimismus nach Rosenheim und werden sicher auch wieder von vielen Fans begleitet. Aber wir wissen schon, dass wir eine super Tagesform brauchen, um in Rosenheim was holen zu können“, so Bobenstetter. Ähnlich formuliert es auch Zaric: „Die Vorfreude meiner Jungs ist riesig, sie sind bis in die Haarspitzen motiviert. Wir werden vermutlich taktisch etwas anders auftreten und uns akribisch auf die aggressive, aber faire Spielweise mit und ohne Ball des TSV Buchbach vorbereiten. Natürlich brauchen wir einen Sahnetag, um gegen die beachtliche Qualität unserer Gäste bestehen zu können. Wir setzen dabei auf unsere Stärken und sind davon überzeugt, im Derby ein erfolgreiches Resultat einzufahren.“

In personeller Hinsicht haben beide Seiten keine großen Sorgen: Bei den Hausherren fehlt lediglich Korbinian Linner wegen eine Bänderverletzung im Knie, bei den Gästen muss nur Markus Grübl (Handbruch) passen. Bei den Rot-Weißen wird es aber einen Wechsel im Tor geben, in den letzten zwei Spielen vor der Winterpause darf Egon Weber für Daniel Maus ran. Bobenstetter: „Egon hat immer sehr gut gehalten, wenn wir ihn in der Liga oder im Pokal gebraucht haben. Er hat bewiesen, dass er ein sehr guter Regionalliga-Torhüter ist und hat sich diese Einsätze mehr als verdient. Auch das gehört zu unserem Teamgeist, dass der zweite Torhüter seine Einsätze bekommt.“

Ein Unentschieden ist statistisch gesehen übrigens eher unwahrscheinlich, in 23 Begegnungen wurden nur drei Mal die Punkte geteilt, 13 Mal gingen die Buchbacher als Sieger vom Platz, sieben Mal die Rosenheimer, die jedoch in der Regionalliga noch keinen einzigen Dreier gegen den Rivalen aus dem Landkreis Mühldorf verbuchen konnten. Doch letztlich zählt das alles nichts. „Das ist Vergangenheit“, so Bobenstetter. Der einzige psychologische Vorteil für die Gäste ist der Fünf-Punkte-Vorsprung: Buchbach will zwar gewinnen, Rosenheim muss, um Boden gutzumachen.“

Fotos und Text: © mb.presse, weitere Veröffentlichungen nur mit Zustimmung des Autors

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