Am Ostersonntag die 40-Punkte-Marke knacken

TSV Buchbach empfängt um 17 Uhr den FC Pipinsried – Grübl und Rosenzweig gesperrt

Nach vier Niederlagen in Folge will der TSV Buchbach am 30. Spieltag der Fußball-Regionalliga Bayern endlich wieder in die Erfolgsspur zurück und die 40-Punkte-Marke knacken. Die Rot-Weißen erwarten am Ostersonntag um 17 Uhr Schlusslicht FC Pipinsried. „Wir brauchen den Dreier“, macht Trainer Anton Bobenstetter klar, dass er von seiner Truppe einen Sieg erwartet.

Markus Grübl muss am Ostersonntag gegen Pipinsried eine Gelbsperre absitzen.

Allerdings weiß der Coach auch, dass die Aufgabe alles andere als ein Selbstläufer wird und denkt nur allzu ungern an die 1:3-Niederlage vor Jahresfrist zurück. „Da haben wir auch gesagt, dass wir unbedingt gewinnen müssen und sind dann mit leeren Händen dagestanden. Damals haben wir am Karsamstag gespielt, diesmal spielen wir am Ostersonntag, Ich hoffe, dass es da besser klappt.“

Dass seine Mannschaft fünf Runden vor Saisonschluss noch nicht in Sicherheit ist, empfindet Bobenstetter als ganz normal: „Sechs Mannschaften haben mehr als 40 Punkte, die restlichen zwölf Mannschaften spielen noch gegen den Abstieg. Und auch eine Mannschaft wie Pipinsried hat 26 Punkte gegen gute Regionalliga-Mannschaften gesammelt. Das zeigt ganz klar, dass auch der Letzte konkurrenzfähig ist.“ Mit Spielertrainer Fabian Hürzeler und Kasim Rabihic, der bereits zwölf Treffer auf dem Konto hat, sieht Bobenstetter bei Pipinsried zwei Akteure, die auch höherklassig spielen könnten: „Das sind Ausnahmekönner in einer guten Regionalliga-Mannschaft, die den Unterschied ausmachen können.“ Das hat zuletzt bei der 0:3-Niederlage gegen den FC Augsburg II nicht so gut geklappt, aber zuvor gab’s einen 1:0-Erfolg in Aschaffenburg.

Anfällig ist bei den Gästen die Abwehr vor dem Ex-Buchbacher Thomas Reichlmayr, insgesamt 63 Mal hat es bislang schon im Pipinsrieder Kasten geklingelt. Zum Vergleich: Der TSV Buchbach hat erst 39 Gegentreffer kassiert. Drei der insgesamt 43 Tore haben die Rot-Weißen beim 3:0-Hinsiegsieg erzielt. „Wichtig ist, dass Pipinsried von uns in dieser Saison gar keine Punkte bekommt. Mit einem Sieg am Sonntag wären wir zwar noch nicht am Ziel, aber eben schon einen guten Schritt weiter“, so Bobenstetter.

Der Trainer gibt sich trotz einiger Ausfälle zuversichtlich: „Die letzten Spiele haben wir nur mit einem Tor Unterschied verloren, Einstellung und Leistung haben in den Spielen und im Training gepasst. Nur eben die Ergebnisse nicht. Jetzt müssen wir halt am Sonntag liefern und wenn wir unsere Leistung abrufen können, haben wir mit der Unterstützung unserer Fans eine gute Chance.“ Dass sein Team nach den vier Niederlagen unter Druck steht, ist Bobenstetter bewusst: „Wir können mit dem Druck umgehen, das haben wir in den letzten Jahren immer wieder unter Beweis gestellt. Und umgekehrt ist der Druck für Pipinsried ja auch da und dürfte sogar größer sein. Wir müssen jetzt noch enger zusammenstehen als sonst, um mit vereinten Kräften die Punkte zu machen.“

Verzichten müssen die Gastgeber auf Marco Rosenzweig, der nach seiner Notbremse in Ingolstadt für zwei Spiele gesperrt wurde. Markus Grübl muss eine Gelbsperre abbrummen und auch Thomas Leberfinger steht nach seinem doppelten Bänderanriss nicht zur Verfügung. „Er wird uns sicher in den nächsten Wochen fehlen, aber wir hoffen, dass er uns zum Saisonendspurt noch helfen kann.“ Immerhin konnte Moritz Moser, der zuletzt aus beruflichen Gründen nicht trainieren konnte, in dieser Woche wieder an den Übungseinheiten teilnehmen können und dürfte so wieder ins Team rutschen. Aber auch Bene Orth hat seine Sache ja in der zweiten Hälfte in Ingolstadt gut gemacht und ist wie Samed Bahar eine Alternative.

Fotos und Text: © mb.presse, weitere Veröffentlichungen nur mit Zustimmung des Autors

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