F1 tut sich schwer gegen Winhöring

Freitag, 28. Juni 2019, 18 Uhr bei 28 Grad und praller Sonne. Die vergangene, sommerlich heiße Arbeits- und Schulwoche steckt allen in den Knochen, aber die Wasservorräte stehen bereit und alles ist hergerichtet für das letzte Heimspiel der laufenden F-Junioren-Rückrunde. Winhöring ist zu Gast. Kann sein, dass wir die bei einem Hallenturnier im Winter mal vor der Nase hatten, aber so genau weiß das niemand mehr und eigentlich ist es auch egal – wir werden schon sehen, wie es läuft. Es ist wieder eine ganz andere Stimmung als gegen Schwindegg, die wir auswendig kennen oder zuletzt gegen Altötting, vor denen wir mächtig Respekt hatten. Es ist eher ein „schauen wir mal“ als ein „jetzt wird es ernst“. Dabei wollen unsere Kids doch so viel. Noch 2 Siege und sie wären ungeschlagen in Hin- und Rückrunde. F-Junioren-Meister mit einer strahlend weißen Weste. Vielleicht ist es ein bisschen die fehlende Anspannung, vielleicht ist es aber auch der sperrige Gegner – auf jeden Fall tut sich Buchbach von Beginn an schwer. Winhörings Jungs sind keine Ballzauberer, aber sie haben sich sichtbar etwas vorgenommen: Angriffsversuche mit allen Mitteln zu unterbinden. Jeder im Ansatz schön aufgebaute Spielzug wird erstickt. Wenn wir einmal durchkommen, fehlt es ungewohnt häufig an der Präzision im Abschluss. Das Spiel ist von Trinkpausen und Foulspielen zerfahren und ernüchternd aktionsarm. Mitte der ersten Halbzeit fällt ein Tor für Buchbach doch der Knoten platzt trotzdem nicht. Kurz nach der Pause nutzt Winhöring eine Unachtsamkeit in unserer grundsätzlich perfekt funktionierenden Abwehr zum Ausgleichstreffer. Wer hätte gedacht, dass das heute so spannend wird? Die Zeit läuft und die Jungs kämpfen und schwitzen, aber die erlösende Aktion – sie will nicht gelingen. Noch 5 Minuten. Mal wieder eine Ecke. Mal wieder verpufft am Außennetz. Es ist zum Haare raufen. Wir müssen Standards üben. Anrennen, Ballverlust. Noch 4 Minuten. Anrennen, Flanke, kein Abnehmer. Noch 3 Minuten. Anrennen, Flanke, ein Fuß an der richtigen Stelle. Tor. 2:1. Jaaaaaaaaaaaaaa! Kurz darauf ist Schluss. Mit Mühe und Not zum Heimspielsieg und jetzt sind sie gewarnt. Wenn es etwas werden soll am kommenden Freitag gegen Reichertsheim, müssen nochmal alle Kräfte mobilisiert werden.

Tore: Quentin, Maxi

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