Buchbach am Sonntag gegen Aubstadt gefordert

Starker Aufsteiger gastiert um 14 Uhr in der SMR-Arena – Umstellungen geplant

Rein in den zweiten Teil der Mammutaufgabe von vier Spielen in zehn Tagen: Nach dem 0:2 am Donnerstag beim VfB Eichstätt geht es für den TSV Buchbach am Sonntag um 14 Uhr in der Fußball-Regionalliga Bayern weiter, wenn der starke Aufsteiger TSV Aubstadt seine Visitenkarte in der SMR-Arena abgibt.

Können sich die Buchbacher Jonas Wieselsberger (verdeckt), Christian Brucia und Aleks Petrovic am Sonntag wieder über Punkte freuen?

„Die Aubstädter spielen ähnlich wie Eichstätt. Kommen mit viel Wucht und Geschwindigkeit, stehen aber gleichzeitig hinten sehr massiv und machen es dem Gegner schwer zu Abschlüssen zu kommen“, weiß Buchbachs Trainer Markus Raupach, der sein Team warnt: „Wir dürfen auf keinen Fall erneut so früh in Rückstand geraten wie in Eichstätt. Da waren wir in der Anfangsphase etwas unkonzentriert, daraus müssen wir lernen.“

Der Buchbacher Coach ist zunächst erst einmal froh, dass seine Mannschaft die Partie in Eichstätt ohne größere Blessuren überstanden hat. Die Auswechselung von Christian Brucia nach dem Foul von Markus Waffler stuft Raupach als „Vorsichtsmaßnahme“ ein: „Ich denke schon, dass er am Sonntag spielen kann. Und ich gehe davon aus, dass wir den Kader, den wir in Eichstätt hatten auch am Sonntag aufbieten können.“ Mit großer Wahrscheinlichkeit wird das Buchbacher Trainerteam aber die eine oder andere Umbesetzung bei der Startelf vornehmen. In den verbleibenden Trainingseinheiten werden die Spieler natürlich auf Herz und Nieren geprüft. Raupach: „Wir müssen schauen, wie viele Körner die Jungs im Köcher haben, aber grundsätzlich ist schon auch geplant, dass wir neue Spritzigkeit auf den Platz bringen.“

Die Aubstädter sind ja als Meister der Bayernliga Nord aufgestiegen und stehen derzeit mit zehn Punkten aus sechs Spielen unmittelbar hinter Mitaufsteiger Türkgücü München auf dem fünften Platz. Vor allem beim 4:1 über Aschaffenburg und beim 5:1 in Garching hat die Mannschaft von Trainer Josef Francic gezeigt, dass sie in der Lage ist, dem Gegner kräftig einzuschenken. „Man darf diese Mannschaft nicht ins Rollen kommen lassen und ihr Räume gewähren. Das nutzt Aubstadt, das einige sehr gut ausgebildete Spieler hat, gnadenlos aus“, so Raupach, der mit Andi Bichlmaier wieder an speziellen Lösungen bastelt, um die eigenen Stärken gut ausspielen zu können und zugleich den Gegner nicht zur Entfaltung kommen zu lassen.

Nach den Begegnungen gegen so spielstarke Mannschaften wie Türkgücü, Bayreuth oder Nürnberg war die Partie in Eichstätt für die Rot-Weißen mit einer deutlichen Umstellung verbunden. „Eichstätt wirft kämpferisch alles rein, ist extrem robust. Das war schon ein ganz anderes Spiel als bisher. Aber genau das erwartet uns auch gegen Aubstadt. Der Gegner ist körperlich sehr präsent, da müssen wir entsprechend dagegenhalten“, so Raupach, der hofft, dass seine Truppe die Effizienz der letzten Spiele wiederfindet: „In Eichstätt haben wir schon sehr viele dicke Dinger liegen gelassen, die wir zuvor gemacht haben. Da müssen wir natürlich wieder hinkommen und uns Abschlussquote verbessern. Sonst wird es richtig schwer.“

Fotos und Text: © mb.presse, weitere Veröffentlichungen nur mit Zustimmung des Autors

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