1:4 – Buchbach raus aus dem Pokal

Deutliche Niederlage am Mittwoch in Dachau – Nur Cinar trifft

Für Marco Rosenzweig und seine Buchbacher gab’s am Mittwoch in Dachau nichts zu ernten

Der Toto-Pokal ist für den TSV Buchbach in dieser Saison Geschichte, die Rot-Weißen unterlagen am Mittwoch in der zweiten Runde mit 1:4 beim Bayernlisten TSV 1865 Dachau und können sich fortan auf den ohnehin schwierigen Liga-Betrieb konzentrieren. „Natürlich wären wir gerne weitergekommen, mit den Drittligisten 1860 München, Unterhaching und FC Ingolstadt wären ja auch noch sehr attraktive Gegner im Topf gewesen, aber unterm Strich hat Dachau verdient gewonnen“, so Buchbachs Sportlicher Leiter Anton Bobenstetter.

Die im Vergleich zum Sonntagsspiel gegen Aubstadt auf sechs Positionen veränderte Startelf von Markus Raupach und Andi Bichlmaier geriet bereits in der 22. Minute in Rückstand, als Dominik Schäffer nach einem Buchbacher Fehler im Aufbau freigespielt wurde und aus kurzer Distanz vollenden konnte. Nur fünf Minuten später schlug Schäffer erneut zu, als er aus 14 Metern zum Abschluss kam und der Ball unhaltbar für Manuel Glasl im langen Eck einschlug. Wenig später lief Ryosuke Kikuchi allein auf Glasl, doch der Buchbacher Keeper behielt die Oberhand, die einzige nennenswerte Möglichkeit der Gäste vor der Pause vergab Aleks Petrovic mit einem Abschluss aus 14 Metern, der über den Kasten flog (43.).

„Nach der Pause wollten wir schon mehr Druck aufbauen, aber das ist uns nur phasenweise gelungen“, kommentierte Bobenstetter die Buchbacher Bemühungen, die durch den dritten Treffer der Gastgeber torpediert wurden, als Kikuchi, demonstrierte, dass Köpergröße beim Kopfballspiel eine untergeordnete Rolle spielt, wenn man zur rechten Zeit an der rechten Stelle ist (64.). Vom Anstoß weg spielte sich dann aber Selcuk Cinar durch, bediente Tommy Breu, dessen Schuss noch abgewehrt wurde, ehe Cinar aus zwölf Metern den Anschlusstreffer markierte. Bobenstetter: „Da kam noch mal kurz Hoffnung auf, aber das hat sich dann ganz schnell erledigt.“ Nach einer Kopfball-Stafette nickte nämlich Franz Hübl am langen Pfosten ein und sorgte so in der 70. Minute für den Endstand.

Positiv immerhin: Die ersten drei Spiele des Mammutprogramms haben die Buchbacher, von schweren Beinen abgesehen, ohne größere Verletzungen überstanden, so dass das Trainerteam am Samstag in Fürth eine konkurrenzfähige Mannschaft aufs Feld schicken kann.

TSV Buchbach: Glasl – Grübl (73. Orth), Winterling, Rosenzweig, Drum – Hain, Bahar – Culjak, Petrovic (73. Walleth, Ahammer (51. Cinar) – Breu. Trainer: Raupach/Bichlmaier.

Tore: 1:0 Schäffer (22.), 2:0 (27.), 3:0 Kikuchi (64.), 3:1 Cinar (65.), 4:1 Hübl (70.).

Schiedsrichter: Gitopoulos (FC Bayern)

Zuschauer: 200.

Gelb: Grübl, Drum, Cinar – Volland

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