Wollen gegen Türkgücü ungeschlagen bleiben

Buchbach heute um 14 Uhr in Heimstetten beim Tabellenführer – Brucia wieder dabei

Letzter Auftritt des Jahres für den TSV Buchbach in der Fußball-Regionalliga Bayern: Die Rot-Weißen gastieren am heutigen Samstag um 14 Uhr in Heimstetten bei Tabellenführer Türkgücü München und wollen sich dabei nicht nur achtbar aus der Affäre ziehen. „Wir wollen gegen Türkgücü ungeschlagen bleiben. Das können ja nicht mehr viele Mannschaften“, sagt Buchbachs Trainer Markus Raupach, dessen Truppe das Hinspiel ja mit 2:1 für sich entscheiden konnte.

So jubelten Christian Brucia und Aleks Petrovic Anfang August nach dem Führungstreffer gegen Türkücü.

Nur drei Niederlagen musste das Team von Trainer Reiner Maurer bislang hinnehmen, eine davon am fünften Spieltag in Buchbach. „Das hat Türkgücü gerade aufgrund der Fernsehübertragung beim Frühschoppenspiel besonders weh getan, weil sich der Verein ja der breiten Öffentlichkeit präsentieren wollte“, weiß Raupach. Christian Brucia und Marin Culjak schossen Anfang August die Buchbacher Treffer, während Culjak schon seit Monaten verletzt ist, kommt Brucia fürs Spiel in Heimstetten aus einer Gelbsperre zurück. Raupach: „Ich denke schon, dass Türkgücü zumindest ein kleines Brucia-Trauma hat. Allerdings haben wir bei der Analyse gesehen, dass sich die Mannschaft im Vergleich zum Saisonbeginn in praktisch allen Bereichen noch einmal stark verbessert hat. Das ist schon beeindruckend.“

Auch wenn der Spitzenreiter, der zuletzt fünf Siege am Stück für sich verbuchen konnte, derzeit schon acht Punkte Vorsprung auf Verfolger Schweinfurt hat, ist sich Raupach sicher, dass der Druck bei den Gastgebern deutlich größer ist als bei seiner Mannschaft, die mit 33 Punkten auf dem besten Weg zum Klassenerhalt ist: „Türkgücü darf sich gerade im letzten Spiel vor dem Winter keinen Ausrutscher erlauben. Das wäre ja wie eine Einladung für die Verfolger im Frühjahr noch einmal Vollgas zu geben.“

Dass die Gastgeber der klare Favorit sind, ist natürlich unstrittig, abgesehen von der individuellen Klasse hat das Team von Maurer in den letzten Wochen auch gezeigt, dass es als Mannschaft funktioniert, zudem dürfte der irre 4:3-Sieg letzte Woche in Memmingen weiteres Selbstvertrauen gebracht haben. Trotzdem sagt Raupach: „Wir wollen was mitnehmen. Wir fahren den Tank vor der Winterpause komplett leer und müssen uns nichts aufsparen. Das ist gerade in unserer personellen Situation auch noch mal ein gewichtiges Argument.“

Immerhin hat sich die Trainingsgruppe der Rot-Weißen, bei denen Thomas Leberfinger weiter gesperrt ist, in dieser Woche vergrößert, nachdem ja die Bezirksliga-Mannschaft bereits in der Winterpause ist und so die Perspektivspieler im Training dabei sein konnten. „Da werden sicherlich auch einige dieser Spieler am Samstag im Kader sein“, so Raupach, der weiß, dass seine Truppe den Gegner niemals über 90 Minuten Paroli bieten kann: „Wir hoffen, dass der Gegner bei entsprechendem Spielstand irgendwann das Risiko erhöhen wird und wir dann das Momentum immer mal wieder auf unsere Seite ziehen können.“

Fotos und Text: © mb.presse, weitere Veröffentlichungen nur mit Zustimmung des Autors

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