22.12.219, Schiedsrichter-Schnupperkurs in Obertaufkirchen

Franz Sternegger, der Schiedsrichterobmann unseres Partnervereins TSV Obertaufkirchen, möchte auch dieses Jahr allen interessierten jugendlichen Fußballern anbieten, an einem kleinen Schiedsrichter-Schnupperkurs teilzunehmen. In lockerer Atmosphäre wird er die Spielregeln anhand von einfachen Trainingsunterlagen darstellen, korrektes Auftreten von Schiedsrichtern erklären und einfach nur die Angst vor dem Pfeifen nehmen. Der Kurs ist kostenlos, unverbindlich und hat nichts mit einer offiziellen Schiedsrichterausbildung zu tun. Niemand wird hinterher gedrängt, Spiele zu pfeifen. Aber vielleicht ist es ein erster Schritt, dringend benötigten Nachwuchs fürs Pfeifen von E- und D-Jugendspielen zu gewinnen. Fußballspiele ohne Schiedsrichter (außer in den Fairplay-Wettberwerben bei der G- und der F-Jugend) sind nicht möglich. Die Nachwuchsprobleme beim BFV sind bekannt. Nicht umsonst belegt der BFV alle Vereine, die nicht die vorgeschriebene Anzahl an Schiedsrichtern stellen, mit durchaus empfindlichen Gebühren. Interessierte melden sich bitte bis 23.12.2019 bei Franz Sternegger (sterneggerfranz@gmx.de). Infos zum Kurs:

  • Ort: Sportheim TSV Obertaufkirchen
  • Termin: Nachmittags ab 14 Uhr
  • zur Auswahl stehen 27.12./28.12./30.12. (wird festgelegt zusammen mit den Interessenten)
  • Dauer: 1,5 Stunden
  • kein Praxisteil

Und wer dann so richtig Feuer gefangen hat, kann später natürlich an einem offiziellen Kurs des BFV teilnehmen (findet im Februar statt). Welche Vorteile bringt es, Schiedsrichter zu sein?

Zum Beispiel kostet eine Eintrittskarte für die Spiele des FC Bayern München in der Allianz-Arena dann nur dreißig Cent. Der FC Bayern hält (wie auch viele andere Vereine in Deutschland) eine bestimmte Anzahl von Plätzen für die Schiedsrichter frei. In der Allianz-Arena sind das schätzungsweise 300. Man kann diese Karten nicht vorreservieren. Man fährt zur Allianz-Arena, stellt sich an die mal längere und mal kürzere Schlange der Schiri-Sonderkasse an, zeigt seinen Schiedsrichterausweis, zahlt die dreißig Cent und ist im Stadion.

Ein weiterer Vorteil ist die Vergütung der Spiele. Wenn man zu Punktspielen als Schiedsrichter offiziell angesetzt wird, bekommt man sowohl Spesen als auch eine Vergütung, die immer der Heimverein des ausrichtenden Spieles ist. Je nach Entfernung und Spielklasse kommt ein Schiedsrichter dann auch schon mal mit vierzig und mehr Euro heim. Der Job scheint dann doch deutlich attraktiver zu sein, als Wochenzeitungen auszutragen.

/mb

 

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