Vorbereitungsstart: Winklbauer kommt, Ahammer geht

Fußball-Regionalligist startet mit neuen Optionen in die Vorbereitung – Sassmann mit Rückschlag

Mit Neuzugang Thomas Winklbauer startet der TSV Buchbach am heutigen Dienstag als einer der letzten Vereine der Regionalliga Bayern in die Wintervorbereitung. Nicht mehr dabei ist indes Maxi Ahammer, der zum Landesligisten TSV Grünwald wechselt. Der 20-Jährige war im Sommer vom FC Ingolstadt II zu den Rot-Weißen gekommen, konnte sich da aber nicht durchsetzen.

Konnte sich in Buchbach nicht durchsetzen: Maxi Ahammer wechselt zum TSV Grünwald.

„Maxi versucht jetzt im Umfeld seiner Heimatgemeinde in der Landesliga Fuß zu fassen. Bei uns ist ihm der Durchbruch auch aufgrund verschiedener Verletzung nicht gelungen“, so Sportlicher Leiter Georg Hanslmaier, der erklärt: „Wir werden seine sportliche Entwicklung natürlich im Auge behalten.“ Mit Klaus Bachmayr (TSV Wasserburg), Andi Manhart (SE Freising), Merphi Kwatu (Ziel unbekannt) und Ahammer haben den Verein seit Saisonbeginn insgesamt vier Spieler verlassen, mit Tobias Sztaf (20) und Winklbauer (21) sind im gleichen Zeitraum nur zwei Spieler zum Kader dazugestoßen. „Wenn sich bis zum Ende der Transferperiode noch etwas ergibt, dann würde wir da noch einmal zuschlagen. Aber es müsste dann natürlich ganz genau passen“, sagt Hanslmaier.

Trainer Markus Raupach, dessen Spieler seit dem 11. Januar ein individuelles Laufprogramm absolviert haben, ist froh, dass der Wechsel von Winklbauer schon in der Winterpause, statt erst im Sommer geklappt hat: „Thommy bringt viel Tempo mit auf dem Flügel, das macht mir Mut, weil wir auf den Flügeln jetzt sehr gut besetzt sind und dadurch die Belastung der Spieler auf diesen laufintensiven Positionen besser steuern können.“ Sozusagen als Wiedereinsteiger kann das Buchbacher Trainerteam die Außenbahnflitzer Jonas Wieselsberger (21) und Marin Culjak (21) begrüßen. Wieselsberger konnte aufgrund einer Schambeinverletzung bislang erst sechs Spiele absolvieren, Culjak brachte es auf sieben Einsätze. „Beide sind schmerzfrei und fühlen sich schon wieder stabil. Bei Marin hat sich herausgestellt, dass ein gereizter Nerv an seinen Problemen schuld war. Jetzt hoffen wir, dass wir die Belastung so dosieren können, dass beide Spieler die verbleibenden zwölf Spiele ohne Rückschläge überstehen.“

Noch nicht ganz so weit ist dagegen Mittelstürmer Selcuk Cinar (24) nach seiner Schulteroperation im November, die ebenso wie der Heilungsprozess, gut verlaufen ist. „Wir rechnen damit, dass Selcuk in 14 Tagen auch ins Mannschaftstraining einsteigen kann“, so Raupach. Einen weiteren Rückschlag musste hingegen Moritz Sassmann (23) wegstecken, dessen operiertes Knie unter Belastung immer wieder anschwillt. Auch ein erneuter Eingriff, bei dem Vernarbungen entfernt wurden, brachten bislang noch nicht die ersehnte Verbesserung. Raupach: „Es gibt keinen Zeitplan. Wir machen Moritz keinen zeitlichen Druck. Er muss sich da wohl langsam rantasten, von unserer Seite hat er alle Zeit der Welt.“

Mit dabei in der Vorbereitung ist Manuel Mattera, der sich im Sommer und Herbst bei seinen Einsätzen in der A-Jugend und in der Bezirksliga-Mannschaft für höhere Aufgaben empfohlen hat. Der 18-jährige Offensivspieler, der aus der eigenen Jugend hervorgegangen ist, wird auch ins Trainingslager vom 22. bis 29. Februar nach Lara bei Antalya mitfliegen. „Er hat keinen Druck, aber wir wollen ihn nach und nach ans Regionalliga-Niveau heranführen“, plant Raupach.

Nach drei Trainingseinheiten in dieser Woche stehen dann am Wochenende die beiden ersten Testspiele auf dem Programm: Am Samstag gastieren die Rot-Weißen beim FC Deisenhofen, der sich als Bayernligaaufsteiger noch Chancen auf den Durchmarsch in die Regionalliga ausrechnen darf und am Sonntag geht es zum Landesligisten FC Unterföhring, der am Montag gegen Regionalliga-Spitzenreiter Türkgücü München mit 0:12 unter die Räder gekommen ist. Beide Spiele werden auf Kunstrasen ausgetragen und beginnen jeweils um 13 Uhr.

Fotos und Text: © mb.presse, weitere Veröffentlichungen nur mit Zustimmung des Autors

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