Rekordspieler Petrovic

Der Buchbacher Spielmacher Aleks Petrovic ist seit dem vergangenen Spieltag Rekordhalter in der höchsten deutschen Amateurklasse. Mit seinem 53. Tor in seinem 186. Regionalligaspiel gegen den FV Illertissen hat er den bisherigen Rekord vom früheren Regionalligaspieler Karl-Heinz Lappe (früher Ingolstadt II und FC Bayern II), der jetzt in Mainz spielt, egalisiert. „Ich freue mich riesig, das ich das geschafft habe. Und ein wenig Fußball spielen will ich ja noch. Da hoffe ich, dass ich die Latte für mögliche Konkurrenten, die Rekordmarke zu knacken, noch etwas höher legen zu können“, so Aleks Petrovic.

Aleks Petrovic ist nach seinem 53. Treffer nicht nur Rekordspieler sondern auch Rekordtorschütze der Regionalliga Bayern.

Spendenübergabe TSV Buchbach

Am vergangenen Samstag kam beim TSV Buchbach bereits das Christkind in Person von Vorstandsmitglied Bernd Renschler und Geschäftsstellenleiterin Monika Zeiler von der Sparkasse Altötting-Mühldorf. Sie übergaben an den TSV Buchbach zwei Spendenschecks über insgesamt 6.000 €. „Mit unserer finanziellen Unterstützung wollen wir die tolle Arbeit des TSV Buchbach unterstützen, und möchten unter unserem Leitspruch „Sparkasse – Mehr Mensch. Mehr Leistung. MehrWert. Gut für die Region“ zeigen, dass wir uns als regionales Kreditinstitut hier gerne trotz schwieriger Marktbedingungen nach wie vor auch finanziell engagieren. Mit 4.500 € fördern wir das überzeugende Fußball-Jugendkonzept des TSV. Und die weiteren Sparten des TSV Buchbach Kultvereins erhalten 1.500 € Spende aus unserem Sponsoring-Budget“, so Vorstandsmitglied Bernd Renschler. Die Spartenleiter und die Jugendabteilung der Fußballabteilung nahmen die Spenden mit großem Dank entgegen. TSV-Vorstand Anton Maier bedankte sich stellvertretend für die großzügigen Spenden. „Herzlichen Dank für Ihre Spenden, Herr Rentschler. Sie können sich darauf verlassen, dass der TSV Buchbach die Gelder in Ihrem Sinne einsetzen und verwenden wird“.

Foto (hai) : Die Vertreter der Sparkasse Altötting-Mühldorf, Frau Monika Zeiler  (3. v.r.) und Vorstandsmitglied Bernd Renschler (6.v.r.) bei der Spendenübergabe an die Vertreter des TSV Buchbach

Bobenstetter: „Wir können da schon mithalten“

Buchbach gastiert heute um 19 Uhr zum Nachholspiel beim FC Bayern München II

Gut eine Woche nach dem wegen eines Stromausfalls geplatzten Auftritt beim TSV 1860 München geht es für den TSV Buchbach am heutigen Mittwoch erneut ins altehrwürdige Grünwalder: Um 19 Uhr gastieren die Rot-Weißen zum Nachholspiel der 14. Runde in der Fußball-Regionalliga Bayern bei der Zweitvertretung des FC Bayern München.

Die Jungprofis von Trainer Tim Walter haben die letzten drei Spiele für sich entscheiden können und sind sechs Begegnungen ungeschlagen. Noch hinken die Talente ihren eigenen Ansprüchen etwas hinterher, aber zuletzt ging es in die richtige Richtung und mit einem Sieg über Buchbach könnten die Jungbayern den Rückstand auf Tabellenführer 1860 München auf sechs Punkte verkürzen.

Zwei der insgesamt vier Saisonniederlage gab es im Grünwalder, als die Underdogs aus Pipinsried und Schalding die Punkte entführen konnten. In zehn Vergleichen mit den Buchbacher setzten sich die kleinen Bayern bei drei Unentschieden sechs Mal durch, der einzige Sieg der Rot-Weißen liegt genau zwei Jahre und einen Tag zurück, als Maxi Bauer (2) und Stefan Denk die Treffer zum 3:2 erzielten. Neben den beiden Torschützen werden neun weitere Buchbacher von damals heute dabei sein, wobei neben Simon Motz auch Maxi Drum und Thomas Leberfinger nach ihren Verletzungen wohl noch nicht zum Einsatz kommen werden. Fehlen wird auf Seiten der Gäste auch Moritz Sassmann, der sich im Training einen Bänderriss zugezogen hat. Zudem muss ja Gordon Büch noch seine Rotsperre absitzen.

Auf Seiten der Bayern sind vom damaligen Team bis auf die beiden Torhüter Andreas Rössl und Leo Weinkauf nur noch Marco Friedl, Fabian Benko und Felix Pohl im Kader. „Wir gehen davon aus, dass vor allem die Spieler, die am Wochenende in Gladbach auf der Bank gesessen haben, spielen werden“, sagt Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter, der hier in erster Linie an Kwasi Okyere Wriedt, Kapitän Niklas Dorsch und Pohl denkt: „Das macht die Sache natürlich noch reizvoller, wenn man gegen Spieler antritt, die schon Bundesligaluft geschnuppert haben, leichter wird es dadurch aber auf keinen Fall.“

Ohne Gegenwehr werden sich die Rot-Weißen heute sicherlich nicht ergeben, Bobenstetter hofft auf einen Punktgewinn: „Wir brauchen dringend noch ein paar Punkte bis zur Winterpause. Wir haben die Chance auch bei den Bayern etwas zu holen. Bis auf die beiden Spiele gegen Schalding waren wir die gesamte Saison sehr stabil und wenn die Inhalte wieder so passen wie gegen Illertissen, können wir da schon mithalten.“

Mit einem Unentschieden würden die Rot-Weißen, die seit vier Spielen ohne Sieg sind, endlich die 30-Punkte-Marke knacken und könnten so den Abstand zur gefährdeten Zone weiter vergrößern. Bobenstetter: „Wichtig ist dass wir auf jeden Fall mit einem positiven Torverhältnis in die Winterpause gehen. Wenn wir bei den Bayern und am Samstag in Seligenporten jeweils einen Punkt holen, wäre das auf jeden Fall gewährleistet.“

Übrigens: Das Spiel beim TSV 1860 München wird am 27. Februar nächsten Jahres um 19 Uhr nachgeholt und wird dann wieder live auf Sport1 übertragen.

copyright: Michael Buchholz

Stromausfall im „Grünwalder“

Unglaubliche Panne am Montag in der Fußball-Regionalliga Bayern: Die Partie zwischen Spitzenreiter TSV 1860 München und dem TSV Buchbach konnte am Montagabend wegen eins Stromausfalls nicht angepfiffen werden und wird wohl angesichts des Buchbacher Restprogramms erst im nächsten Jahr nachgeholt.

Im schon fast voll besetzten „Grünwalder“ ging am Montagabend nichts mehr, während sich beide Mannschaften bei Notstrom-Beleuchtung warm machten, wurde bereits der Einlass gestoppt. Ganz offensichtlich war es in der Kürze der Zeit nicht möglich, das Stromproblem zu lösen und somit mussten sowohl die Fans als auch die Rot-Weißen unverrichteter Dinge den Heimweg antreten.

Ein Novum in der Liga, irgendwie auch ein wenig passend zur Historie der Münchner Löwen in den letzten Jahren. „Das ist ein Städtisches Stadion, diesen technischen Defekt kann jetzt 1860 München nicht lösen“, erklärte Dr. Rainer Koch, der Präsident des Bayerischen Fußball-Verbandes vor laufenden Kameras des Senders Sport1, der die Partie live übertragen wollte.