Neubauer hofft weiter auf goldenen Herbst

Am Samstag um 16 Uhr in Forstinning – Alle Mann an Bord – Trend fortsetzen

Viertbeste Heimmannschaft gegen das zweitschlechteste Auswärtsteam heißt es am heutigen Samstag um 16 Uhr, wenn sich am dritten Rückrundenspieltag der Fußball-Bezirksliga Ost der VfB Forstinning und der TSV Buchbach II gegenüberstehen. Dennoch hofft Buchbachs Spielertrainer Manuel Neubauer auf eine Überraschung und im neunten Anlauf auf den ersten Auswärtsdreier.

„Wenn man den bisherigen Saisonverlauf nimmt, dürfte für viele das Ergebnis schon von vornherein klar sein. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es nicht so kommen wird. Vor allem dann nicht, wenn wir so auftreten wie in den letzten beiden Heimspielen“, sagt Neubauer, der natürlich weiß, dass die Siegloseserie auf fremden Plätzen immer ein wenig in den Hinterköpfen seiner Spieler rumschwirrt: „Klar spielt das eine Rolle. Aber das sind lauter junge Burschen, die nicht zu viel nachdenken, sondern ihre Qualitäten ausspielen sollen. Irgendwann müssen wir den Bock ja mal umstoßen. Zeit wäre es mal.“

Szene aus dem Hinspiel: Spielertrainer Manuel Neubauer und Raphael Kufner versuchen Mateo Cacic am Abschluss zu hindern. Foto Buchholz

Erst zwei Punkte haben die Rot-Weißen auf fremden Plätzen bislang holen können, die Mannschaft von Trainer Ivica Coric hat dagegen 17 ihrer bislang 26 Punkte vor eigenem Publikum eingefahren und bei fünf Siegen nur zwei Heimpleiten erlitten. „Wir haben Forstinning schon mal geschlagen, warum sollte uns das nicht noch einmal gelingen“, stellt Neubauer eine rhetorische Frage und erklärt: „Der Herbst hat für uns gut angefangen, jetzt wollen wir ihn vergolden. Unsere Jungs sind hungrig, wollen sich weiter entwickeln. Das könnte uns jetzt in den letzten Spielen zugute kommen.“

Ali Bircan und Thommy Breu (2) haben Ende Juli den 3:0-Erfolg für die Buchbacher herausgeschossen, danach folgten neun Buchbacher Spiele ohne Sieg, ehe im Oktober drei Dreier und ein Remis bei nur eine Niederlage das Punktekonto auf 20 schraubten. Forstinning, als einer der Mitfavoriten gestartet, hat gerade mal sechs Punkte mehr auf dem Konto. „Mittlerweile hat man ja gesehen, dass wir keine Verstärkung aus dem Regionalliga-Kader mehr brauchen“, ist Neubauer stolz auf seine Truppe, die bei den jüngsten Siegen gegen Ampfing und die BSG Taufkirchen komplett ohne Leihgaben aus dem Kader von Anton Bobenstetter und Andreas Bichlmaier ausgekommen ist. Ein gelungener Lernprozess, der freilich Woche für Woche auf der Probe steht, zumal nach dem Spiel in Forstinning Tabellenführer Baldham-Vaterstetten nach Buchbach kommt und im letzten Spiel vor der Winterpause das schwere Auswärtsspiel in Reichertsheim folgt.

Für die Buchbacher U23, bei der alle Mann an Bord sind, könnte insofern die Partie in Forstinning die machbarste der drei Aufgaben sein: Gegen einen spielerisch starken Gegner, der aber in der Rückwärtsbewegung nicht immer sattelfest ist. Je länger es 0:0 steht, desto größer die Chancen auf den ersten Buchbacher Auswärtssieg, wenn über die schnellen Flügelspieler Niko Davydov und Klaus Bachmayr Konter gefahren werden können.

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Buchbach zeigt sein schönes Auswärtsgesicht

Negativserie gegen Garching mit 3:1 im Finish geknackt – Tore: Breu, Ammari, Drofa

Der TSV Buchbach hat am letzten Vorrundenspieltag der Fußball-Regionalliga Bayern wieder sein schönes Auswärtsgesicht aufgesetzt und mit einem 3:1-Erfolg in Garching die zuletzt schwarze Serie von vier 2:3-Niederlagen gegen den VfR beendet. Zur Halbzeit der Saison stehen für die Rot-Weißen 14 Auswärtspunkte bei nur acht Heimzählern zu Buche.

Mit dem vierten Auswärtssieg kletterten die Buchbacher in die obere Tabellenhälfte und stehen vor dem Auftakt in die Rückrunde bei 22 Zählern auf Platz neun. Rot-Weiß also voll im Soll und zur Saisonhälfte trotz der ernüchternden Heimspielbilanz so gut platziert wie schon lange nicht mehr. Zugleich beendeten die Buchbacher die Garchinger Serie von fünf Unentschieden in Folge.

„Das sind die Spiele, in denen man mit einem Unentschieden zufrieden ist, der Gegner viel Ballbesitz hat, man selber dann aber die Räume bekommt und schließlich gewinnt“, kommentiert Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter den Sieg und sieht sich in seiner Meinung bestätigt, dass sich mittlerweile viele Mannschaften auswärts leichter tun, als vor eigener Kulisse: „Mit Ballbesitz-Fußball gewinnt man auf diesem Niveau nichts mehr, man braucht einfach die Räume, die sich nach Ballverlusten ergeben.

Sammy Ammari, „verfolgt“ von Aleks Petrovic, erzielte den 2:1-Führungstreffer für Buchbach. Foto: Buchholz

In einem umkämpften Spiel, in dem die Buchbacher Innenverteidiger Maxi Hain und Thomas Leberfinger fast alle Kopfball-Duelle gewannen, gingen die Gäste nach der ersten dicken Möglichkeit in Führung: Eine tolles Solo von Maxi Bauer von der Mittellinie konnte Sebastian Koch nur mit einem Foul im Strafraum stoppen, Schiedsrichter Simon Marx zögerte mit dem Pfiff keine Sekunde und Thommy Breu verwandelte vom Punkt mit seinem sechsten Saisontreffer (26.). In der 25. Minute dann die beste Ausgleichschance für die Hausherren, doch Dennis Niebauer konnte allein vor Daniel Maus den Buchbacher Schlussmann nicht überwinden. „Mausi ist halt im Eins gegen Eins einfach brutal stak“, lobte Buchbachs Coach seinen Keeper. Als Koch in der 36. Minute im Buchbacher Strafraum zu Fall kam und Dennis Niebauer den Ausgleich erzielte, protestierten die Gäste wohl zurecht. Bobenstetter: „Es waren sich alle einige, dass das kein Elfmeter war, aber es gab vorher schon ein paar knifflige Situationen. Insgesamt hat der Schiedsrichter bei den vielen Zweikämpfen auf dem rutschigen Rasen aber einen sehr guten Job gemacht.“

Kurz vor dem Seitenwechsel hatten die Buchbacher noch zwei gute Möglichkeiten durch Sammy Ammari und Moritz Sassmann, nach der Pause ein ähnliches Bild: Garching drückte, Buchbach stand gut und konnte immer wieder für Entlastung sorgen. „Die Garchinger dachten, dass wir mit einer Fünferkette spielen und haben taktisch entsprechend aufgestellt, wir waren aber der Meinung, dass ein 4-4-2 besser passen würde. Das ist dann auch aufgegangen, weil unsere beiden Spitzen den Gegner immer wieder gut angelaufen haben“, so Bobenstetter, der vom 2:1 durch Ammari nach Zuspiel von Patrick Drofa in der 87. Minute begeistert war: „Umringt von drei Mann, dreht sich Sammy in aller Ruhe und schießt den Ball aus spitzem Winkel ins lange Ecke. Das ist Wahnsinn, das ist extrem hohe Qualität.“ Sein siebter Treffer im elften Spiel – kein Zweifel, Ammari ist der Königstransfer der letzten Jahre und die Lebensversicherung der Buchbacher, die ohne Ammari wohl ganz hinten stehen würden. „Jede Mannschaft in der Regionalliga rüstet Jahr für Jahr brutal auf, da müssen auch wir jedes Jahr mindestens einen Volltreffer landen, um mithalten zu können“, weiß Bobenstetter.

Toll dann auch der dritte Treffer in der 93. Minute, als sich Patrick Walleth am linken Flügel durchsetzen konnte und Drofa sein exaktes Zuspiel von der Grundlinie aus fünf Metern am langen Pfosten verwerten konnte. Bobenstetter: „Danach gabs nur noch Jubel bei uns, die Leute sind auf den Platz gestürmt und der Schiedsrichter hat gar nicht mehr angepfiffen.

VfR Garching: Engl – Kelmendi, Pflügler, Koch, Walter, Genkinger (89. Zettl) – Mike Niebauer (73. Kollmann), Suck – Dennis Niebauer – Staudigl, Tunc (61. Zimmerschied). Trainer: Weber.

TSV Buchbach: Maus – Moser, Hain, Leberfinger, Drum – Bauer (78. Drofa), Petrovic, Sassmann, Breu (64. Denk) – Kwatu (85. Walleth), Ammari. Trainer: Bobenstetter/Bichlmaier.

Tore: 0:1 Breu (20., Foulelfmeter), 1:1 Dennis Niebauer (36., Foulelfmeter), 1:2 Ammari (88.), 1:3 Drofa (90. + 3).

Schiedsrichter: Marz (Großwelzheim)

Zuschauer: 202.

Gelb: Suck, Pflügler, Genkinger – Bauer, Petrovic, Denk.

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Buchbachs U23 feiert wichtigen Derbysieg

3:1 gegen Taufkirchen am Freitagabend – Davydov (2) und Bircan treffen

Die U23 des TSV Buchbach hat am Freitagabend den fünften Saisonsieg in der Fußball-Bezirksliga Ost unter Dach und Fach gebracht. Mit einem 3:1-Derbysieg gegen die BSG Taufkirchen revanchierten sich die Rot-Weißen für die 0:4-Hinspielschlappe. Nikolai Davydov erzielte seine ersten beiden Saisontore, den dritten Treffer steuerte Ali Bircan bei, der einen Foulelfmeter verwandelte.

„Ein wichtiger Sieg auf dem Weg zum Klassenerhalt“, freute sich Buchbachs Spielertrainer Manuel Neubauer, der sich aber über die letzten 20 Minuten richtig geärgert hat: „Nach dem 3:0 haben wir gesagt, dass wir so weitermachen und weitere Tore erzielen wollen, um den besseren Direktvergleich zu erzwingen. Aber stattdessen haben wir aufgehört Fußball zu spielen und extrem viel falsch gemacht.“

Bereits in der zweiten Minute hätte Taufkirchen in Front gehen können, doch nach einer Ecke traf Tobias Schediwy nur die Querlatte (2.), danach sahen die 170 Zuschauer in der SMR-Arena ein flottes Bezirksligaspiel mit zahlreichen Möglichkeiten auf beiden Seiten. Denis Rexhepi (6./37.), Bircan (13./15.) und Davydov (27.) hätten für die Gastgeber treffen können, auf der Gegenseite hatten Schediwy (20.), Spielertrainer Thomas Götzberger (23.) und Matthias Loher (41.) gute Gelegenheiten.

Nach der Pause erwischten die Gastgeber dann aber einen Start nach Maß: Bereits vier Minuten nach Wiederbeginn führte eine schöne Kombination von Bircan auf  Rexhepi zum Buchbacher Führungstreffer durch Davydov, der aus kurzer Distanz den Ball über die Linie drückte und seinen ersten Bezirksligatreffer erzielte, der dem Perspektivspieler sichtlich Selbstvertrauen gab. In der 53. Minute spielte der 20-Jährige einen tollen Pass ins Zentrum auf Bircan, die Gäste konnten sich nur mit einem Foul behelfen, bei dem Schiedsrichter Felix Zimmermann sofort zur Pfeife griff: Bircan ließ sich die Chance nicht entgehen und erzielte vom Punkt seinen siebten Saisontreffer.

Taufkirchen in der Folge ohne rechten Plan und zunächst auch ohne Möglichkeiten auf den Anschlusstreffer, auf der anderen Seite nutzten die Hausherren gleich ihre  nächste Chance zum dritten Treffer, als Bircan auf Davydov durchsteckte, der im ersten Anlauf noch an Keeper Dominik Schlerf scheiterte, den Abpraller aber unter Bedrängnis per Kopf verwandelte (64.).

Nach der klaren Führung für die Hausherren wachte Taufkirchen wieder auf und Götzberger selbst erzielte den Anschlusstreffer, als er in eine Flanke von Schediwy spritzte und vor Buchbachs Keeper Manuel Glasl den Anschlusstreffer erzielte (73.). „In der ersten Halbzeit haben wir es recht ordentlich gemacht, dann nehmen wir uns in der Pause viel vor und verschlafen aber 25 Minuten total. Da muss sich der eine oder andere schon fragen, ob er in dieser Liga spielen will“, ging Götzberger mit seiner Truppe hart ins Gericht und führte aus: „Es ist Wahnsinn, wie viele Gegentore wir in dieser Saison kurz vor und unmittelbar nach der Pause schon bekommen haben.“

TSV Buchbach II: Glasl – Kufner, Fischer, Neubauer, Linner – Perovic, Batljan (70. Kobler) – Davydov, Bircan, Bachmayr (90. Vogel) – Rexhepi (61. Wittmann). Trainer: Neubauer

BSG Taufkirchen: Schlerf – Hamburger, A. Hahn, Eichinger, Scholz – Götzberger, Papantoniou (61. Unterreitmeier), Schediwy, Huber (70. M. Hahn) – Krraki, Loher (70. Keuter). Trainer: Götzberger.

Tore: 1:0 Davydov (49.), 2:0 Bircan (53., Foulelfmeter), 3:0 Davydov (64.), 3:1 Götzberger (73.)

Schiedsrichter: Zimmermann (Gilching)

Zuschauer: 170

Gelb: Perovic – Krraki

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Buchbachs U23 hat noch etwas gutzumachen

Rot-Weiße wollen am Freitag um 19 Uhr gegen Taufkirchen einen Heimsieg

Derbyzeit beim TSV Buchbach II am heutigen Freitag um 19 Uhr: Die BSG Taufkirchen gastiert am zweiten Rückrundenspieltag der Fußball-Bezirksliga Ost in der SMR-Arena und mit dem Mitaufsteiger haben die jungen Rot-Weißen noch eine Rechnung offen, kassierten sie doch am 25. Juli in Taufkirchen eine empfindliche 0:4-Pleite.

Nikolai Davydov wartet noch auf seinen ersten Saisontreffer. Foto: Buchholz

Nach dem 4:1-Auftaktsieg gegen Reischach war das 0:4 nicht nur der erste dicke Dämpfer, sondern auch die höchste Saisonniederlage überhaupt. „Das war grausam. Wir waren einfach richtig schlecht“, erinnert sich Manuel Neubauer nur ungern an die Pleite und fordert von seiner Mannschaft Wiedergutmachung: „Das haben wir während der Woche immer wieder angesprochen, dass wir uns hier revanchieren müssen.“ Der Spielertrainer setzt auf die Heimstärke seiner Truppe, die 15 ihrer 17 Punkte in der SMR-Arena geholt hat und dort erst einmal bezwungen werden konnte: „Wir wollen einen Dreier einfahren, wissen aber auch dass vier Tore kaum aufzuholen ist. Den direkten Vergleich werden wir nicht mehr gewinnen, insofern müssen wir am Saisonende vor Taufkirchen stehen. Wir werden erst einmal sehr kompakt stehen und dann mit schnellem Umschaltspiel den Erfolg suchen.“

Sechs Punkte haben sich Neubauer und Co. aus den verbleibenden vier Spielen bis zur Winterpause noch vorgenommen. „Mit 23 Punkten wären wir im Soll und hätten dann im Frühjahr noch zehn Spiele, um die restlichen zwölf Punkte einzufahren“, so Neubauer, der damit rechnet, dass 34 oder 35 Punkte zum Klassenerhalt notwendig sind.

Derzeit stehen die Buchbacher auf Rang elf, der zum Verbleib in der Liga reichen würde, die BSG hat 16 Punkte auf dem Konto und liegt damit auf Rang 13. In der Vorwoche musste Christian Güll, der Taufkirchen in die Bezirksliga geführt hat, seinen Hut als Trainer nehmen, seither fungiert der Ex-Buchbacher Thomas Götzberger als Spielertrainer. Beim Einstand am Samstag holte Taufkirchen unter der Regie von Götzberger im Derby gegen Dorfen immerhin ein 1:1. „Trainerwechsel hin oder her, wir wollen einen Dreier“, sagt Neubauer, dem aber bewusst ist: „Götzberger weiß sicher ganz genau, was in Buchbach abgeht und wird seine Mannschaft dementsprechend vorbereiten.“

Inwieweit Neubauer am Freitag Verstärkung aus dem Regionalliga-Team bekommt, wird sich kurzfristig entscheiden. Zuletzt kam die U23 ja gut mit den Spielern aus dem eigenen Kader zurecht. Zudem sind Markus Kobler und Christian Sonnleitner seit Wochenbeginn wieder im Training, so dass Neubauer ohnehin aus dem Vollen schöpfen kann.

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Buchbach: Knezevic verlängert schwarze Serie

Bayreuther trifft beim 0:3 dreifach – Oberfranken in allen Belangen überlegen

„Bayreuth war uns in allen Belangen von der ersten bis zur letzten Minute überlegen. So schwindlig gespielt worden sind wir in dieser Saison noch nie“, bekannte Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter nach der deutlichen 0:3-Niederlage am Freitagabend – von Rückenwind nach dem 4:3-Sieg der Vorwoche in Schalding war nichts zu spüren.

Ivan Knezevic war der Mann des Abends, der alle drei Treffer für die Oberfranken erzielte und damit die schwarze Serie der Rot-Weißen verlängerte, die seit zehn Jahren keinen Heimsieg mehr gegen Bayreuth feiern konnten. Fast noch schlimmer: Der letzte Heimsieg dieser Spielzeit in der Regionalliga Bayern liegt auch schon fast zwei Monate zurück: Am 25. August gab’s ein 3:1 gegen Fürth II zu beklatschen, seither ist in der SMR-Arena der Wurm drin. Vor allem die beiden letzten Auftritte gegen Illertissen und gegen Bayreuth waren erschreckend schwach. Die einst von den Gegnern gefürchtete Buchbacher Heimstärke ist einer unerklärlichen Harmlosigkeit gewichen. Ganze zwei Torchancen – darunter ein Lattenkopfball von Thommy Breu (43.) – konnten sich die Buchbacher ohne den gesperrten Aleksandro Petrovic erarbeiten, dessen Fehlen freilich keine Ausrede sein kann, konnte die Mannschaft doch auch mit Taktgeber Petrovic in der jüngeren Vergangenheit daheim nichts reißen.

Extrem viele Fehlpässe prägten das Buchbacher Spiel, das gegen bärenstarke Gäste phasenweise recht emotionslos wirkte. Den Buchbachern fehlten schlicht und ergreifend die Mittel, eine Spielidee war nicht zu erkennen und in der Defensive gab es wieder haufenweise Fehler. Die Gäste, die aus den letzten fünf Spielen satte 13 Punkte geholt und so den Tabellenkeller verlassen haben, gingen mit der ersten Möglichkeit in Front, als sich Christoph Fenninger nach einem Chip über die Abwehr gegen Maxi Hain durchsetzte und Knezevic am langen Pfosten einschieben konnte (6.).

Richtig grausam war dann aus Sicht der Gastgeber die zweite Hälfte, in der Bayreuth nach Belieben dominierte und sogar noch zahlreiche Chancen ungenutzt ließ. Als Thomas Leberfinger in der 60. Minute einen 14-Meter-Schuss von Knezevic unhaltbar für Daniel Maus abfälschte und der Ex-Löwe in der 69. Minute eine Hereingabe von Fenninger verwerten konnte, war die siebte Saisonniederlage der Buchbacher, davon vier in der SMR-Arena, in Stein gemeißelt. Bobenstetter: „Wir hatten noch Glück, dass wir nicht höher verloren haben.“ Mit den Gastspielen beim VfR Garching, der zwar nicht gerade zu den Lieblingsgegnern der Rot-Weißen zählt, und in Aschaffenburg folgen nun zwei Auswärtsspiele, bei denen die Buchbacher die schwache Heimbilanz wettmachen sollten.

„Wenn wir die Punkte, die wir daheim holen wollten, alle eingefahren hätten, wären wir vorne mit dabei. Aber da gehören wir nicht hin“ räumte Bobenstetter nach der Partie ein. Mag sein, eine Erklärung für die schwache Vorstellung am Freitag ist das aber auch nicht und die Komplimente, die der Buchbacher Trainer für den Gegner aussprach, konnten auch nicht über die fehlenden Buchbacher Leitmotive hinwegtäuschen. Der viel beschworene „Kampf bis zum Umfallen“ sieht jedenfalls anders aus.

TSV Buchbach: Maus – Grübl, Leberfinger, Hain, Brucia – Rosenzweig (61.  Denk), Walleth (73. Kwatu) – Bauer (73. Sassmann), Bahar, Breu – Ammari. Trainer: Bobenstetter/Bichlmaier.

SpVgg Bayreuth: Kolbe – Dengler, Weber, Eder, Weimar – Wolf, Götzendorfer – Makarenko, Knezevic – Fenninger (86. Coleman), Sulejmani (46. Schiller). Trainer: Rost

Tore: 0:1 Knezevic (6.), 0:2 Knezevic (60.), 0:3 Knezevic (69.)

Schiedsrichter: Ostheimer (Sulzbach)

Zuschauer: 608

Gelb: Brucia – Makarenko

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Buchbacher U23 holt Unentschieden

1:1 in Reischach – Tor durch Bachmayr – Gäste mit den besseren Chancen

Der TSV Buchbach II wartet in der Fußball-Bezirksliga Ost weiter auf den ersten Auswärtssieg der Saison. Im Aufsteigerduell beim TSV Reischach schaffte die Mannschaft um Spielertrainer Manuel Neubauer nach dem 3:0 letzte Woche gegen Ampfing mit einem 1:1 aber einen weiteren Punkt im Kampf um den Klassenerhalt.

„Wenn man die Tore selber nicht macht, dann macht sie der Gegner. Wir können einfach kein Spiel zumachen“, haderte Reischachs Sportlicher Leiter Willi Gross einmal mehr mit der mangelnden Chancenverwertung seines Teams. Die Chancenverwertung ist für die jungen Rot-Weißen seit längerer Zeit schon ein Problem und auch am Sonntagnachmittag ließen Ali Bircan und Co. wieder beste Chancen liegen.

Erzielte den Buchbacher Ausgleich: Klaus Bachmayr. Foto: Buchholz

Beide Seiten agierten vor 150 Zuschauern zunächst verhalten und wollten erst einmal keinen Gegentreffer kassieren. Die Buchbacher überließen den Gastgebern die ungefährlichen Räume und warteten auf Konter und so blieb die Anzahl der Tormöglichkeiten überschaubar. In der 14. Minute probierte es Reischachs Stefan Hametner aus der Drehung, Buchbachs Nationalkeeper Manuel Glasl parierte jedoch souverän. Nach einer halben Stunde notierte auch die Regionalliga-Reserve den ersten guten Torschuss durch Kapitän Stefan Perovic, der jedoch das Ziel knapp verfehlte. Auf der Gegenseite feuerte Hametner aus 25 Metern einen Kracher ab, den Glasl per Glanzparade entschärfte (33.). Nur zwei Minuten später war auf der anderen Seite Alexander Linner durch, Reischachs Torhüter Alexander Müller zeigte sich jedoch auf dem Posten (35.) und auch Ali Bircan fand in Müller seinen Meister (43.).

Nach dem Wechsel wurde die Partie intensiver: Nach einem vergebenen Buchbacher Konter durch Felix Köpf (49.) fiel das 1:0, als Christoph Vilsmaier die Flanke von Hametner einköpfte (52.). Das 2:0 verpasste Hametner, als er es alleine vor Glasl mit einem Lupfer probierte und ihm dabei die Kugel vom Fuß rutschte (54.). Nach einem weiten Freistoß von Manuel Auer über die gegnerische Abwehr köpfte Hametner die Kugel Richtung langes Eck, aber Glasl parierte super (57.). Auch sein Gegenüber Müller zeigte eine Glanzleistung, als er einen Schuss von Christian Fischer aus dem Toreck tauchte (60.). Buchbach drückt nun mit Vehemenz, aber Joker Andreas Wittmann vergab aus aussichtsreicher Position (75.). Besser machte es der ebenfalls eingewechselte Klaus Bachmayr, der ehemalige Wasserburger zog aus 20 Metern ab, nachdem die Reischacher einen Freistoß nicht klären konnten (82.).

TSV Buchbach: Glasl – Linner, Fischer, Neubauer, Köpf (57. Bachmayr) – Batljan, Neudecker (46. Kufner), Davydov, Rexhepi (70. Wittmann) – Perovic, Bircan. Trainer: Neubauer

Tore: 1:0 Vilsmaier (52.), 1:1 Bachmayr (82.)

Schiedsrichter: Dauner (SpVgg Unterhaching)

Zuschauer: 150.

Gelb: Kneißl, Altmer, Heuschneider – Perovic, Neubauer.

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Knezevic schießt den TSV Buchbach ab

0:3 nach schwacher Vorstellung gegen Bayreuth – Schwarze Serie hält

Die tiefschwarze Heimserie des TSV Buchbach gegen die SpVgg Bayreuth hat auch nach dem 16. Spieltag der Regionalligasaison 2018/19 Bestand. Die Rot-Weißen unterlagen am Freitagabend den Oberfranken mit 0:3 und warten jetzt schon seit über zehn Jahren auf einen Heimsieg gegen die Oldschdod. Gleichzeitig setzte sich die Serie der schwachen Heimspiele in dieser Saison fort – gerade mal acht Punkte stehen aus acht Auftritten in der SMR-Arena zu Buche.

Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter musste schon vor dem Start umdisponieren, weil sich Patrick Drofa beim Aufwärmen eine Muskelverletzung zugezogen hat, für ihn rückte Maxi Bauer in die Startformation. Aber auch Bayreuths Coach Timo Rost musste Johannes Golla kurzfristig durch Mario Götzendorfer ersetzen.

Die formstarken Bayreuther, die jetzt aus dem letzten fünf Spielen satte 13 Punkte eingefahren haben, gingen bereits mit der ersten Möglichkeit in Front, als sich Christoph Fenninger nach einem Chip über die Abwehr gegen Maxi Hain dursetzte und Ivan Knezevic am langen Pfosten nur noch einschieben musste. Einfach zu billig dieser frühe Gegentreffer, der das Konzept der Gastgeber über den Haufen warf.

In der Folge verteiltes Spiel mit Vorteilen für die Gäste, die Hausherren hatten erst in der 31. Minute die erste Chance, als ein Kopfball von Sammy Ammari nach Ecke von Patrick Walleth knapp über die Latte strich. Auf der anderen Seite dann Glück für Buchbach, als Götzendorfer an der Grundlinie der Ball über den Schlappen rutschte und die Kugel gegen den Innenpfosten klatschte (40.). Fast hätten die Rot-Weißen kurz vor dem Pausenpfiff noch den Ausgleich erzielt, doch Thommy Breu traf per Kopf nur die Latte und beim zweiten Kopfball von Samed Bahar war Sebastian Kolbe zur Stelle.

Nach dem Seitenwechsel spielte eigentlich nur noch Bayreuth. Erst zwang Chris Wolf Daniel Maus zu einer Glanzparade, dann setzte Anton Makarenko den Nachschuss knapp am langen Pfosten vorbei (48.). Drei Minuten später tauchte Fenninger allein vor Maus auf, machte aus der Situation zu wenig und in der 55. Minute rutschte Makarenko knapp an der Kugel vorbei. In der 60. Minute dann aber der K.o.-Schlag für die Buchbacher, als Thomas Leberfinger einen 14-Meter-Schuss von Knezevic unhaltbar für Maus abfälschte. Wieder Knezevic war es, der in der 69.  Minute endgültig den Deckel draufmachte: Eine Hereingabe von Fenninger musste er aus kurzer Distanz nur über die Linie bugsieren. Fast hätte der Ex-Löwe in der 84. Minute noch sein viertes Tor erzielt, doch das wäre dann des Guten zu viel gewesen.

TSV Buchbach: Maus – Grübl, Leberfinger, Hain, Brucia – Rosenzweig (61.  Denk), Walleth (73. Kwatu) – Bauer (73. Sassmann), Bahar, Breu – Ammari. Trainer: Bobenstetter/Bichlmaier.

SpVgg Bayreuth: Kolbe – Dengler, Weber, Eder, Weimar – Wolf, Götzendorfer – Makarenko, Knezevic – Fenninger (86. Coleman), Sulejmani (46. Schiller). Trainer: Rost

Tore: 0:1 Knezevic (6.), 0:2 Knezevic (60.),0:3 Knezevic (69.)

Schiedsrichter: Ostheimer (Sulzbach)

Zuschauer: 608

Gelb: Brucia – Makarenko

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Neubauer warnt vor Schlusslicht Reischach

Buchbachs U23 gastiert am Sonntag um 16 Uhr beim Mitaufsteiger

Zum Rückrundenauftakt in der Fußball-Bezirksliga Ost gastiert der TSV Buchbach II am Sonntag um 16 Uhr beim TSV Reischach und möchte beim Schlusslicht auf jeden Fall was Zählbares mitnehmen. „Das wird nicht einfach, denn auf eigenem Platz ist Reischach schwer zu schlagen“, warnt Buchbachs Spielertrainer Manuel Neubauer.

In der Vorrunde haben die jungen Rot-Weißen den Mitaufsteiger in der SMR-Arena mit 4:1 vernascht, von so einem Ergebnis träumt Neubauer allerdings nicht im Geringsten: „Wir waren letztes Jahr in Reischach mit 2:1 vorne und haben dann noch mit 2:5 eins auf die Nase bekommen. Von daher wissen wir, was in Reischach los ist. Reischach hatte viele Verletzte, die jetzt aber fast alle wieder dabei sind. Vor allem müssen wir schauen, dass wir den gefährlichen Christof Vilsmaier in Griff bekommen.“

Dass der 3:0-Erfolg über den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer Ampfing seiner Mannschaft enormen Auftrieb geben kann, ist die eine Seite, auf der anderen Seite weiß Neubauer aber auch: „Es ist immer gefährlich, wenn man beim Tabellenletzten ran muss.“ Gerade junge Spieler neigen ja gerne ein wenig zum Übermut und könnten den Gegner deswegen unterschätzen. Das will Neubauer aber auf alle Fälle verhindern: „Ich weiß, dass wir qualitativ besser sind als der Gegner, aber ich wäre unterm Strich schon mit einem Punkt zufrieden.“ Sechs Punkte stehen die Buchbacher aktuell vor Reischach und würden bei einem Remis zumindest den Abstand nach hinten wahren.

Insgeheim hofft natürlich auch Neubauer auf den ersten Auswärtssieg seiner Mannschaft, die in neun Spielen dieser Saison entweder mit einem Tor Unterschied verloren oder Unentschieden gespielt hat. Insofern könnte der 3:0-Erfolg gegen Ampfing schon der berühmte Brustlöser gewesen sein.

Weiterhin verzichten muss die U23 der Rot-Weißen auf die verletzten Markus Kobler und Christian Sonnleitner, aber die beiden waren ja auch schon gegen Ampfing nicht dabei. Unterstützung aus der Regionalliga-Mannschaft, die am Freitag gegen Bayreuth einige Ausfälle zu verzeichnen hatte, ist auch nicht unbedingt zu erwarten. Festgelegt hat sich Neubauer indes schon auf der Torhüter-Position: Auch weil Daniel Süßmaier kränkelte, wird Manuel Glaßl im Tor stehen. „Wer kann schon von sich behaupten, dass er einen Nationalkeeper in seinen Reihen hat, der noch dazu meist auf der Bank sitzt“, schmunzelt Neubauer mit Blick auf den UEFA Regions Cup, bei dem Glaßl ja beim 7:0 gegen Malta das Tor der Deutschen Auswahl gehütet hat.

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Buchbach erwartet Mannschaft der Stunde

Am Freitag um 19 Uhr gegen die SpVgg Bayreuth – Fragezeichen bei der Aufstellung

Nach dem 4:3-Auswärtserfolg beim SV Schalding-Heining ist der TSV Buchbach am vorletzten Vorrunden-Spieltag der Fußball-Regionalliga Bayern im Heimspiel gegen die SpVgg Bayreuth gefordert. Die Oberfranken, die sich derzeit in glänzender Verfassung präsentieren, gastieren am Freitag um 19 Uhr in der SMR-Arena.

„Natürlich würden wir gerne nachlegen. Ein Sieg wäre ein Meilenstein, aber die Liga ist halt nun mal kein Wunschkonzert“, sagt Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter mit Blick auf den Gegner, der zehn seiner 15 Punkte aus dem letzten vier Spielen geholt hat. „Bayreuth ist aktuell eine der besten Mannschaften. Im Juli und im August wäre es leichter gewesen. Aber im Fußball zählt nun mal der Ist-Zustand“, so der Buchbacher Coach, der weiß: „Bayreuth hat im Sommer sehr viel Qualität verpflichtet, das macht sich jetzt bezahlt.“ Seitdem Timo Rost von Joe Albersinger das Ruder übernommen hat, geht es bei der Oldschdod kontinuierlich bergauf und da kommt das Gastspiel in der SMR-Arena gerade recht, denn die Oberfranken haben seit zehn Jahren nicht mehr in Buchbach verloren. Umgekehrt haben die Rot-Weißen zwar die letzten fünf Gastspiele in Bayreuth für sich entscheiden können. „Ich weiß auch nicht, warum das so ist, aber Tatsache ist eben, dass wir daheim immer Probleme mit Bayreuth gehabt haben“, so Bobenstetter, dessen Team zuletzt aber auch die schwarze Serie in Schalding beenden konnte. Vielleicht knacken die Rot-Weißen ja gleich am Freitag die nächste Uraltserie?

„Da wartet viel Arbeit auf uns“, ist sich Bobenstetter sicher, zumal die Bayreuther gerade in der Offensive mit Anton Makarenko, dem Ex-Burghauser Christoph Fenninger, dem Ex-Löwen Ivan Knezevic und Shpetim Sulejmani, der sich für einen neuen Profivertrag empfehlen will, extrem gut besetzt sind. Und auch die Abwehr der Gäste, die in den letzten vier Begegnungen nur zwei Treffer zugelassen hat, steht seit Wochen. Während Rost wohl nur auf Marco Rapp (Kreuzbandriss) und Gelbsünder Edwin Schwarz verzichten muss, dürfte die Liste der Ausfälle bei den Gastgebern deutlich länger sein. Mit Aleks Petrovic und Maxi Drum fehlen schon zwei Akteure wegen der fünften Gelben, Thomas Leberfinger plagt eine Muskelverletzung, Thomas Breu hat sich in Schalding eine Bänderdehnung zugezogen und Moritz Moser eine Gehirnerschütterung. Sollte die Muskelverhärtung von Markus Grübl einen Einsatz verhindern, würden gleich sechs Mann aus der erfolgreichen Mannschaft der Vorwoche fehlen.

Die größte Baustelle wird für Bobenstetter und Andi Bichlmaier auf jeden Fall die Abwehr werden, die definitiv ein ganz anderes Gesicht haben wird als noch in Schalding. Mögliche Alternativen für die Defensive sind Christian Brucia, Marco Rosenzweig oder Patrick Walleth, der ja schon im Passauer Westen in der Schlussphase den rechten Verteidiger gab. Eventuell kommt auch Benedikt Orth zu seinem Startelfdebüt. „Die Aufstellung entscheidet sich erst beim Abschlusstraining“, so Bobenstetter, der klar macht: „Nicht die Aufstellung ist entscheidet, sondern die Einstellung. Wer spielt, ist egal, wenn die Mannschaft, die auf dem Platz steht, diszipliniert und mit Herzblut spielt.“

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