Erste Saisonniederlage für Buchbach

0:1 am Dienstagabend beim1. FC Nürnberg II trotz guter Chancen

Im dritten Spiel hat es  den TSV Buchbach erwischt: Am Dienstagabend kassierte die Mannschaft der Trainer Anton Bobenstetter und Andi Bichlmaier mit einem 0:1 bei der U21 des 1. FC Nürnberg die erste Saisonniederlage. Bereits am Freitagabend können die Buchbacher aber beim Derby gegen1860 Rosenheim die kleine Scharte wieder auswetzen.

Die Rot-Weißen überließen bei Temperaturen um die 30 Grad in der Anfangsphase dem Gegner das Feld, hatten das Geschehen aber Griff. Die erste Möglichkeit hatte Club-Kapitän Erik Engelhardt, der nach  einem Freistoß abzog, die Buchbacher konnten allerdings blocken (14.). Bereits vier Minuten später dann aber das 1:0 durch Jakov Medic, dessen Schuss von der Strafraumgrenze unhaltbar für Daniel Maus abgefälscht wurde. Viel hat drei Minuten später nicht gefehlt und Stefan Denk wäre mit der Ausgleich zur Stelle gewesen – Club-Keeper Nikola Vasilj konnte mit einer Glanzparade gerade noch klären. Buchbach bei Standards brandgefährlich, doch entscheidend konnten sich die Gäste vor dem Tor nicht durchsetzen.

Nach dem Seitenwechsel versuchte Buchbach mehr Druck aufzubauen und hatte genau nach einer Stunde die Großchance zum Ausgleich, als Moritz Sassmann nach Flanke von Aleks Petrovic haarscharf über die Latte köpfte. Auf der anderen musste Maus gegen den durchgebrochenen Aaron Frimpong Manu klären (75.), ehe ein gefährlicher Kopfball von Petrovic knapp das  Ziel verfehlte.

In der ersten Minute der Nachspielzeit versuchte es Patrick Drofa aus spitzem Winkel, verfehlte jedoch knapp und so blieb es beim knappen Sieg für den kleinen Club.

1.FC Nürnberg II: Vasilj – Medic, Grimmer, Mouhaman, Kraulich – Schimmel,  Schleimer (66. Nürnberger), Heinze – Harlaß (87. Euschen), Manu (78.Pex), Engelhardt. Trainer: Geyer

TSV Buchbach: Maus – Grübl (73. Brucia), Leberfinger, Hain, Rosenzweig – Walleth, Petrovic, Drum – Sassmann, Denk (58. Bauer), Kwatu (46. Drofa). Trainer: Bobenstetter/Bichlmaier.

Tor: 1:0 Medic (18.)

Schiedsrichter: Beretic (Friedberg)

Zuschauer: 172

Gelb: Manu – Leberfinger, Brucia

Copyright: Michael Buchholz

Bobenstetter: „Wollen Werbung fürs Derby machen“

Buchbach gastiert am Dienstag um 18.30 Uhr in Nürnberg – Ziel ist ein Punkt

Vier Punkte hat der TSV Buchbach aus den ersten beiden Saisonspielen in der Fußball-Regionalliga Bayern eingefahren und damit einen guten Start abgeliefert. Am heutigen Dienstag gastieren die Rot-Weißen um 18.30 Uhr beim 1. FC Nürnberg II und wollen auch in der Frankenmetropole punkten. „Wir wollen Werbung für das Derby am Freitag gegen Rosenheim machen und mindestens einen Punkt holen“, sagt Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter.

Die Bilanz gegen Nürnberg ist mit vier Siegen und vier Niederlagen bei vier Unentschieden ausgeglichen, wobei Nürnberg schon oft ein gutes Pflaster für die Oberbayern war, die ja auch das letzte Spiel der vergangenen Saison im Mai mit 3:1 gewinnen konnten. „In Nürnberg haben wir fast immer gut ausgesehen, daran wollen wir natürlich anknüpfen. Wenn wir in Nürnberg punkten können, liegen wir top im Rennen und können uns richtig auf das Derby gegen Rosenheim freuen“, blickt Bobenstetter schon auf das Ende der Englischen Woche voraus.

Aleks Petrovic und Co. wollen auch am Dienstag in Nürnberg weiter Gas geben.“ Foto: Buchholz

Bobenstetter und Andi Bichlmaier steht beim Gastspiel in Nürnberg der gleiche Kader wie zuletzt zur Verfügung. Nur Thomas Breu kämpft noch mit einer leichten Zerrung und wird in Nürnberg nicht dabei sein, der Rest der Truppe ist stabil, so dass das Buchbacher Trainerteam aus dem Vollen schöpfen kann. Inwiefern es zu Veränderungen bei der Startaufstellung kommen wird, wollten die Trainer erst nach dem Abschlusstraining am Montag entscheiden. Entscheidend ist natürlich die Belastungssteuerung bei der hohen Beanspruchung, so dass es durchaus zu der einen oder anderen Veränderung kommen kann, damit den Spielern nicht gegen Rosenheim der Sprit ausgeht oder Verletzungen riskiert werden.

„Nürnberg ist ähnlich einzuschätzen wie zuletzt Augsburg, wobei die Nürnberger wahrscheinlich einen Tick stärker sind, nicht umsonst haben die Nürnberger ja zu Saisonbeginn mit 2:1 gegen Augsburg gewonnen. Da wartet erneut viel Arbeit auf uns, aber warum sollen wir diese Arbeiten nicht bewältigen können? Wir werden weiterhin Gas geben und müssen noch eine Schippe drauflegen“, erwartet der Coach, der mit der taktischen Disziplin in Augsburg sehr zufrieden war: „Da haben wir wenig zugelassen. So müssen wir das auch in Nürnberg angehen. Dann ist mir nicht bange.“

Bei den Nürnbergern hat es im Sommer einen größeren Umbruch gegeben, viele der erfahreneren Spieler haben den Verein verlassen, zahlreiche U19-Spieler sind aufgerückt. Das könnte erneut ein kleiner Vorteil für die routinierten Rot-Weißen um Rekordspieler Aleks Petrovic sein. „Natürlich brauchen wir auch das Quäntchen Glück, das wir in Augsburg hatten. Ohne dieses Glück gewinnt man in der Regionalliga Bayern keine Spiele“, weiß Bobenstetter, dem jedoch auch klar ist, dass sich seine Mannschaft vor dem Tor des Gegners verbessern muss. Denn ohne Tore zu schießen, gewinnt man auch mit noch so viel Glück in der Regel kein Spiel.

copyright: Michael Buchholz

Augsburger Eigentor beschert drei Punkte

Buchbacher 1:0-Sieg in der Rosenau – Bobenstetter: „Enorm wichtig für uns“

Der TSV Buchbach hat nach dem 2:2 gegen Aschaffenburg im ersten Auswärtsspiel der neuen Regionalligasaison gleich drei Punkte eingesackt. Die Mannschaft der Trainer Anton Bobenstetter und Andreas Bichlmaier setzte sich in der Augsburger Rosenau durch ein Eigentor von Jannik Schuster etwas glücklich mit 1:0 durch und hat nach zwei Runden vier Zähler auf dem Konto.

„Vielleicht wäre ein Unentschieden das gerechtere Ergebnis gewesen, ganz unverdient war unser Erfolg aber nicht“, erklärte Bobenstetter, der die Bedeutung des Erfolges nicht dick genug unterstreichen konnte: „Das war enorm wichtig. Durch diesen Sieg ist der Punkt gegen Aschaffenburg Gold wert.“

Hatte das 1:0 für Buchbach auf dem Schlappen, brachte den Ball aber nicht im Tor unter: Maxi Drum.
Foto: Buchholz

Die Buchbacher, die bei der Anfahrt im Verkehrschaos um München versanken, kamen mit deutlicher Verspätung in Augsburg an, so dass die Partie mit 45 Minuten Verspätung angepfiffen wurde. Aber die Rot-Weißen hatten sich offensichtlich schon im Bus warm gelaufen, denn sie waren sofort gut im Spiel und holten gleich in der Anfangsphase fünf Eckstöße heraus. Und sie hatten bereits in der fünften Minute die große Möglichkeit zum Führungstreffer durch Merphi Kwatu, der alle aufs Tor marschierte, aus spitzem Winkel aber an Keeper Benjamin Leneis scheiterte. In der 25. Minute wäre Stefan Denk durch gewesen, doch Schiedsrichter Tobias Wittmann pfiff den Buchbacher Angreifer wegen Stürmerfouls zurück. „Aus unserer Perspektive hat das nicht danach ausgesehen“, so Bobenstetter.

Mitte der ersten Hälfte neutralisierten sich beide Teams immer mehr, wobei die Mannschaft von Trainer Dominik Reinhardt immer wieder mit wahren Angriffswellen auf den Führungstreffer drängte. Bobenstetter: „Augsburg hat schon mächtig Druck gemacht, aber wir haben diesem Druck standgehalten und waren selber auch immer wieder sehr präsent.“ An diesem Bild änderte sich auch im zweiten Durchgang nicht viel, Buchbach überrumpelte die gegnerische Abwehr phasenweise mit schnellen Kontern, wie etwa in der 69. Minute als der eingewechselte Patrick Drofa für Maxi Drum servierte, der den Ball an Freund und Feind vorbei durch den Fünfer knapp ins Toraus grätschte. Die entscheidende Szene dann in der 73. Minute nach einer kurzen Ecke von Patrick Walleth und Aleks Petrovic: Marco Rosenzweig stieg nach der Flanke von Walleth hoch und köpfte Jannik Schuster so an den Hinterkopf, dass Leneis geschlagen war.

Augsburg antwortete mit wütenden Angriffen, doch die Buchbacher verteidigten gut, mussten sich jedoch auch einige Male bei Egon Weber – Daniel Maus wurde wegen Knieproblemen geschont – bedanken, der mehrfach den Ausgleich vereitelte. In der 84. Minute hätte Maxi Bauer nach Zuspiel von Drofa den Deckel drauf machen müssen, bugsierte die Kugel aber aus sieben Metern über das Tor und drei Minuten später konnte Petrovic ein erneutes Zuspiel von Drofa nicht nutzen, weil ihm die Augsburger in letzter Sekunde den Ball wegschnappten. „Die Dinger macht Ali sonst, aber zu diesem Zeitpunkt war auch er schon ziemlich kaputt“, nahm Bobenstetter seinen Schlachtenlenker in Schutz. Und so musste die Buchbacher in der Schlussphase noch mal kräftig zittern, ehe sie final jubeln durften.

FC Augsburg II: Leneis – Miller, von Schrötter, Feulner, Schuster – Greisel, Della Schiava – Mergel (63. Schwarzholz), Nappo (72. Leib), Mbila (80. Greppmeir) – Stowasser. Trainer: Reinhardt.

TSV Buchbach: Weber – Rosenzweig, Hain, Moser – Grübl, Walleth, Petrovic, Drum – Brucia (63. Drofa), Denk (87. Leberfinger), Kwatu (69. Bauer). Trainer: Bobenstetter/Bichlmaier.

Tor: 0:1 Schuster (73., Eigentor)

Schiedsrichter: Wittmann (Wendelskirchen)

Zuschauer: 266.

Gelb: Greisel – Drum

copyright: Michael Buchholz

Bobenstetter: „Wollen unbedingt etwas mitnehmen“

Buchbach am Freitag um 19 Uhr beim FC Augsburg II – Breu angeschlagen

Gleich zwei Auswärtsspiele stehen für den TSV Buchbach vor der englischen Wochen in der Fußball-Regionalliga Bayern auf dem Programm: Am Freitagabend gastieren die Rot-Weißen um 19 Uhr beim FC Augsburg II und am Dienstag steht um 18.30 Uhr die Partie beim 1. FC Nürnberg II auf dem Programm.

„In Augsburg müssen wir unbedingt etwas mitnehmen, weil der eine Punkt gegen Aschaffenburg unterm Strich etwas zu wenig war“ sagt Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter, der sein Team gegen die Viktoria als bessere Mannschaft erlebt hat: „Leider sind es aus besagten Gründen nicht drei Punkte geworden, umso wichtiger ist es, dass wir in Augsburg nicht leer ausgehen.“

Der letzte Buchbacher Dreier in der Rosenau datiert vom Oktober 2012, als die Oberbayern mit über 600 Fans per Zug angereist waren, die Treffer erzielten damals Manuel Neubauer, jetzt erfolgreicher Spielertrainer der Buchbacher Bezirksligamannschaft, und Neu-Löwe Stefan Lex. Insgesamt ist die Buchbacher Bilanz aber gegen den FC Augsburg II mit acht Siegen, sieben Unentschieden und fünf Niederlagen positiv. In der Vorsaison holten die Rot-Weißen auf eigenem Platz ein 1:1, unterlagen aber in der Rosenau mit 0:2. Kleiner Vorteil für die Gäste könnte sein, dass es auch in Augsburg vor der Saison wieder einen größeren Umbruch gegeben hat, insofern müssen sich die aufgerückten A-Junioren von Trainer Domink Reinhardt noch etwas an den Herrenfußball gewöhnen. „Technisch sind diese Spieler alle beschlagen, schließen haben sie ja Junioren-Bundesliga gespielt“, weiß Bobenstetter, der darauf hofft, dass seine Mannschaft mit ihrer Routine und gutem Zweikampfverhalten punkten kann. Zum Saisonstart mussten sich die Mannschaft von Reinhardt, die auf einen Altersschnitt von 19,55 Jahren kam, beim 1. FC Nürnberg II mit 1:2 beugen, wobei die Franken mit einem Durchschnittsalter von 19,0 Jahren noch jünger waren.

„Wir müssen wieder über das Kollektiv kommen, das war immer unsere Stärke und so müssen wir Woche für Woche punkten“, erklärt Buchbachs Trainerfuchs, der kaum Gründe für große Wechsel sieht: „Wir haben ja gegen Aschaffenburg gut gespielt, nur eben zu wenig Tore gemacht. Bei der Chancenverwertung müssen wir uns einfach verbessern. In Nürnberg werden wir dann sicher auch wieder frische Kräfte brauchen.“

Der gegen Aschaffenburg im Gesicht verletzte Stefan Denk konnte am Dienstag trotz dicker Backe erstmalig wieder trainieren, Thomas Leberfinger hat seine muskulären Probleme überwunden und auch Patrick Drofa sollte am Freitag nach überstandener Grippe auch wieder zur Verfügung stehen. Ein Fragezeichen steht dagegen hinter dem späten Torschützen Thomas Breu, der sich am Sonntag in Gangkofen eine Muskelverhärtung eingehandelt hat. Bobenstetter: „Wir haben diese Woche mit 24 Mann trainieren können, da kann man schon ordentlich arbeiten. Und Spaß macht das natürlich auch.“

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Jubiläumsspiel: 5:0 Erfolg in Gangkofen

Buchbacher 5:0 am Sonntag in Gangkofen

Fußball-Regionalligist TSV Buchbach hat am Sonntag beim niederbayerischen Bezirksliga-Absteiger TSV Gangkofen, der sein 125-jähriges Vereinsjubiläum feiert, einen 5:0-Sieg errungen. Den Treffer zur 1:0-Pausenführung erzielte vor 315 Zuschauern Tommy Breu nach Vorarbeit von Samed Bahar (37.). Drei Minuten nach dem Seitenwechsel staubte Merphi Kwatu nach Vorlage von Breu zum zweiten Treffer ab, Tor Nummer drei ging auf das Konto von Neuzugang Klaus Bachmayr, der nach Zuspiel von Moritz Sassmann erfolgreich war (50.). Der ehemalige Wasserburger wiederum bediente in der 65. Minute Bahar, der zum 4:0 abschloss, ehe Niko Davydov nach neuerlicher Vorarbeit von Sassmann den Schlusspunkt setzte (70.).

„Toller Rasen, eine traumhafte Anlage mit wunderschönem Kabinen nebst klasse Sportheim“, schwärmte Buchbachs Trainer Anton Bobenstetter und freute sich über den „herzlichen Empfang und die tolle Bewirtung.“

copyright: Michael Buchholz

Thomas Breu rettet Buchbach in der Nachspielzeit

Spätes 2:2 gegen Aschaffenburg – Denk kommt mit Jochbeinprellung davon

Das ist gerade noch mal gut gegangen: Nach dem frühen Führungstreffer durch Markus Grübl (2.) hat der TSV Buchbach 90 Minuten lang die Kiste nicht getroffen, ehe Tommy Breu in der Nachspielzeit nach Flanke von Maxi Drum wenigstens noch das 2:2 gegen Aschaffenburg sicherte. „Ein Punkt ist immer gut. Das ist der erste Punkt zum Klassenerhalt“, zeigte sich Trainer Anton Bobenstetter am Freitagabend erleichtert.

Schon in der vergangenen Spielzeit hatte der Coach immer wieder betont, dass Buchbach in der SMR-Arena auch mal mit einem Unentschieden zufrieden sein müsse: „Daran hat sich nichts geändert. Die Regionalliga Bayern ist so ausgeglichen und so stark. Da sind Heimsiege keine Selbstverständlichkeit.“ Wenig geändert hat sich offenbar auch an der Abschlussschwäche der Rot-Weißen, die vor der Pause die Partie gegen zunächst überforderte Aschaffenburger klar dominiert haben. „Wir hatten genug Chancen zum 2:0 und damit zur Vorentscheidung“, ist natürlich auch Bobenstetter nicht entgangen. Je mehr Möglichkeiten die Hausherren, die den Aufbau über den linken Flügel sträflich vernachlässigtem, verschluderten, desto besser kam der Aufsteiger, der wegen eines Staus sechs Stunden Busfahrt hinter sich hatte, ins Spiel. „Wir sind schwer reingekommen, haben viele Fehler im Aufbau gemacht. Das bin ich nicht gewohnt“, gestand Viktoria-Trainer Jochen Seitz nach der Partie, die mit zehnminütiger Verspätung angepfiffen wurde.

Als Knackpunkt machte Bobenstetter die Verletzung von Stefan Denk aus, der nach gefährlichem Spiel von SVA-Keeper Ricardo Döbert schon nach 15 Minuten mit Gesichtsverletzungen ins Krankenhaus musste: „Gott sei Dank ist es bei Abschürfungen und einer Jochbeinprellung geblieben. Die Gesundheit der Spieler ist immer wichtiger als ein Elfmeter, den wir in dieser Situation hätten bekommen müssen.“ Mit einem möglichen 2:0 im Rücken hätten die Rot-Weißen, die auf Patrick Drofa (Grippe) und Thomas Leberfinger (Oberschenkel-Probleme) verzichten mussten, die Partie wohl zu ihren Gunsten entschieden. „Wir haben die erste Halbzeit sehr gut gespielt und der Unterhaltungsfaktor für die Zuschauer war groß“, erklärte der Buchbacher Trainer, dem natürlich nicht entgangenen ist, dass seine Mannschaft einfach zu viele Chancen braucht. Und weil es in dieser Liga nicht gerade einfach ist, sich diese Chancen zu erarbeiten, steht unterm Strich nur ein Punkt.

„Wir sind großartig zurückgekommen, sind glücklich mit 2:1 in Führung gegangen, haben nach der Pause wenig zugelassen und hätten dann das 3:1 machen müssen. Dass wir den Ausgleich in der Nachspielzeit bekommen haben, ist ärgerlich, trotzdem ist das ein guter Start für uns“, resümierte Seitz, dessen Team mit dem ersten gefährlichen Schuss aufs Tor durch Roberto Desch den Ausgleich erzielte (40.) und durch einen strittigen Elfmeter von Björn Schnitzer in Führung ging (70.). Auf der anderen Seite hatte Schiedsrichter Marco Achmüller den Buchbachern in der 56. Minute Breu den Elfmeter in einer Situation versagt, die wesentlich eindeutiger war. Auch in dieser Hinsicht hat sich zur Vorsaison wohl nicht viel geändert.

TSV Buchbach: Maus – Rosenzweig, Hain, Drum – Grübl, Petrovic, Walleth, Moser – Brucia, Denk (15. Breu), Bauer (73. Kwatu). Trainer: Bobenstetter/Bichlmaier.

SV Viktoria Aschaffenburg: Döbert – Kizilyar, Schmidt, Dähn – Boutakhrit, Cheron – Wittke, Verkaj (81. Grünewald), Desch – Schnitzer (78. Beinenz), Diara (61. Bruno). Trainer: Seitz

Tore: 1:0 Grübl (2), 1:1 Desch (37.),1:2 Schnitzer (70., Foulelfmeter), 2:2 Breu (91.)

Schiedsrichter: Achmüller (Würding)

Zuschauer: 692

Gelb: Brucia – Schnitzer, Schmidt, Verkamp, Desch

copyright Michael Buchholz

Buchbach wendet totalen Fehlstart ab

2:2 nach Toren von Grübl und Breu gegen Aschaffenburg- Spannung pur

Der TSV Buchbach hat einen Fehlstart in die neue Saison der Fußball-Regionalliga gerade noch verhindert: Gegen den SV Viktoria Aschaffenburg gab es am Freitagabend ein 2:2, bei dem die Buchbacher mit der Schiedsrichterleistung haderten, aber auch im Angriff nicht gefährlich genug waren.

Die Buchbacher, die auf Patrick Drofa (Grippe) und Thomas Leberfinger (Oberschenkel-Probleme) verzichten mussten, erwischten vor 700 Zuschauern einen Start nach Maß und gingen bereits in der 2. Minute in Führung, als Markus Grübl am kurzen Pfosten eine Flanke von Christian Brucia zur Blitzführung über die Linie bugsierte. Mit dem1:0 im Rücken diktierten die Rot-Weißen in der Anfangsphase das Geschehen recht deutlich, während der Aufsteiger aus Mainfranken nur sehr mühsam ins Spiel fand und in der 13. Minute richtig Dusel hatte, als Keeper Ricardo Döbert Stefan Denk mit hohem Bein an der Grundlinie böse ins Gesicht traf. Der Abpraller landete bei Aleks Petrovic, der am Torhüter scheiterte, eigentlich Nebensache, denn im Strafraum gibt es keinen Vorteil, so dass Schiedsrichter Marco Achmüller auf Elfmeter entscheiden hätte müssen. Denk musste mit blutenden Gesichtsverletzungen vom Feld, für ihn kam Thomas Breu.

Buchbach machte weiter Druck und hatte Möglichkeiten durch Maxi Bauer per Kopf und Moritz Moser mit einem 20-Meter-Schuss, doch den Treffer erzielten die Gäste aus heiterem Himmel: Roberto Desch zimmerte nach Zuspiel von Daniel Cheron den Ball aus14 Metern ins lange Eck – keine Chance für Daniel Maus (37.). Die Hausherren versuchten zu antworten, doch eine Volleyabnahmevon Breuging am Pfosten vorbei (40.), ehe auf der anderen Seite Björn Schnitzer Maus bei einem Freistoß zu einer Glanztat zwang (44.).

Nach der Pause mühten sich die Gastgeber vergeblich, konnten aber im letzten Drittel nicht den letzten Druck aufbauen. In der 56. Minute versagte Achmüller Petrovic einen Elfmeter, der Buchbacher Regisseur scheiterte zehn Minuten später per Kopf und auch Bauer konnte den Ball in der 69. Minute nicht einköpfen. Unglaubliches Staunen in der SMR-Arena als Achmüller dann auf der andren Seite auf den Punkt deutete, Schnitzer ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte zum 1:2 (70.).

Buchbach schien schon geschlagen, doch in der 90. Minute war Breu nach Flankevon Patrick Walleth am langen Pfosten mit dem späten Ausgleich zur Stelle. Spannung pur und  große  Emotionen.

TSV Buchbach: Maus – Rosenzweig, Hain, Drum – Grübl, Petrovic, Walleth, Moser – Brucia, Denk (15. Breu), Bauer (73. Kwatu). Trainer: Bobenstetter/Bichlmaier.

SV Viktoria Aschaffenburg: Döbert – Kizilyar, Schmidt, Dähn – Boutakhrit, Cheron – Wittke, Verkaj (81. Grünewald), Desch – Schnitzer (78. Beinenz), Diara (61. Bruno). Trainer: Seitz

Tore: 1:0 Grübl (2), 1:1 Desch (37.),1:2 Schnitzer (70., Foulelfmeter), 2:2 Breu (90.)

Schiedsrichter: Achmüller (Würding)

Zuschauer: 692

Gelb: Brucia – Schnitzer, Schmidt, Verkamp

Copyright Michael Buchholz