Fußball-Feriencamp

Der TSV Buchbach veranstaltet in Kooperation mit dem SEMPT-Fussballstützpunkt wieder ein offenes Feriencamp. „Das offene Ostercamp ist Teil unseres Jugendförderkonzepts und hat sich inzwischen seit mehreren Jahren bewährt“, so Buchbachs sportlicher Leiter Georg Hanslmaier. Das Camp findet am Buchbacher Sportgelände an der Jahnstraße vom 20. bis 21. April statt. Die Trainingszeiten sind jeweils von 10.00 – 16.00 Uhr. „Alle Bereiche des Fußballs werden durch die unterschiedlichen Trainingszirkel abgedeckt. Von verschiedenen Finten über Koordination und Torschüssen ist alles dabei. Auch Abschlussturniere und -spiele stehen auf der Tagesordnung“, so Hanslmaier.  Der Preis liegt bei 75 EUR inkl. Verpflegung und Trinkflasche. Michael Schöttner, Campleiter und Inhaber des SEMPT-Fussballstützpunkt bittet alle Eltern, ihre interessierten Kinder ab Jahrgang 2009 bis 2003 unter www.tsvbuchbach-fussball.de/junioren anzumelden.

Text: Erich Haider

Günther Grübl ein Vierteljahrhundert Buchbacher Abteilungsleiter

Eine schier unglaubliche Fußball-Erfolgsstory voller Höhepunkte – Der Weg geht immer weiter

Günther Grübl in seinem „Arbeitszimmer“ in der Sportplatzgaststätte

Günther Grübl in seinem „Arbeitszimmer“ in der Sportplatzgaststätte

Helmut Kohl war Bundeskanzler, Michael Schumacher debütierte in der Formel 1 und der 1. FC Kaiserlautern feierte die Deutsche Fußball-Meisterschaft. Weit ab von großen Ereignissen übernahm 1991 ein junger Mann namens Günther Grübl die Leitung der Fußball-Abteilung beim TSV Buchbach, der gerade in die C-Klasse abgestiegen war. 25 Jahre später ist der damals 31-Jährige immer noch Abteilungsleiter der Rot-Weißen, die in diesem Vierteljahrhundert einen unglaublichen Siegeszug antraten und jetzt bereits die fünfte Saison in der Fußball-Regionalliga Bayern spielen.

„Ich war damals selber noch Spieler in Weidenbach, als Albert Kerbl auf mich zukam und mich fragte, ob ich das Amt übernehmen wolle. Auch einige Spieler aus Buchbach haben mich gedrängt, das zu machen“, erinnert sich Grübl, der sich daraufhin ein Konzept zurecht gelegt hat: „Ich habe dann gleich die 2. Mannschaft abgemeldet – das war eine meiner ersten Amtshandlungen nach der Wahl. Ein Jahr später haben wir die Reserve unter anderen Voraussetzungen wieder angemeldet. Vor unpopulären Maßnahmen habe ich mich nie gescheut, wenn ich überzeugt war, dass richtig für den Verein sei.“

Die Weggefährten der ersten Stunde haben Grübl über viele Jahre begleitet und sind größtenteils, wenn auch in veränderter Position, noch heute mit an Bord: Erwin Bierofka war Schriftführer, Leonard Werner Stellvertreter, Wolfgang Bauer  Schatzmeister und bis 2016 Marketingleiter, Martin Hanslmeier Leiter der Werbegesellschaft und der damalige Mannschaftskapitän Georg Hanslmaier ist heute noch 2. Abteilungsleiter. „Wir waren ja damals wirklich nicht auf Rosen gebettet und ohne meine zuverlässigen Kollegen, die mit mir um jeden kleinen Fortschritt gekämpft haben, hätte ich keine Chance gehabt“, denkt der Abteilungsleiter an schöne und weniger gute Zeiten zurück: „Uns ist beileibe nichts in den Schoß gefallen. Und es gab natürlich auch Rückschläge, aber die haben wir weggesteckt und sind dann aus diesen Situationen gestärkt hervorgegangen.“

Sieben Spielklassen haben die Buchbacher unter Führung von Grübl in wenigen Jahren überwunden, in den Anfangsjahren einen Deutschen Rekord von 75 ungeschlagenen Spielen aufgestellt und je höher der Verein kletterte, umso klarer erschien es: Mehr geht nicht! Grübl: „Als wir erstmalig in der Kreisliga waren, haben wir dann auch eine Stadionzeitung gemacht. Ich erinnere mich noch ganz genau, wie alle Spieler dabei waren, um die einzelnen Blätter zu falten und zu heften. Dieser Zusammenhalt, das Miteinander war immer schon unsere Stärke.“

Nach zwei Jahren Kreisliga gelang 1999 der Sprung in die Bezirksliga Ost, spätestens zu diesem Zeitpunkt schien das Ende der Fahnenstange endgültig erreicht. Wie sollte ein Verein aus einer Marktgemeinde von damals rund 2500 Einwohnern noch höher spielen? Der ambitionierte Trainer Anton Bobenstetter, den Grübl 1995 aus Eglkofen losgeeist hatte, obwohl er schon in Oberbergkirchen zugesagt hatte, verabschiedete sich zum regionalen Renommier-Club TSV Ampfing in die Landesliga Süd, weil auch er der Meinung war, dass er mit Buchbach niemals „so hochklassig“ spielen könne.

Günther Grübl nach einem großen Sieg: Im November letzten Jahres nach dem 3:2 gegen die kleinen Bayern herzt der Abteilungsleiter den Doppeltorschützen Maxi Bauer

Günther Grübl nach einem großen Sieg: Im November letzten Jahres nach dem 3:2 gegen die kleinen Bayern herzt der Abteilungsleiter den Doppeltorschützen Maxi Bauer

Doch der Buchbacher Weg war trotz aller Unkenrufe noch längst nicht zu Ende. „Wir waren ja auch erst einmal überzeugt, dass die Bezirksliga das höchste der Gefühle sei, doch dann hat sich das wieder weiterentwickelt“. Bobenstetter kehrte zurück und nach einem nicht für möglich gehaltenen Siegeszug durch die damalige Bezirksoberliga fand sich der TSV Buchbach 2004 plötzlich in der Landesliga wieder, vier Jahre später ging es rauf in die Bayernliga und seit 2012 ist Buchbach in Liga vier. Bobenstetter war nur beim Sprung von der Landes- in die Bayernliga nicht dabei, alle anderen Aufstiege ging auf sein Konto. Grübl: „Wir sind als Kinder  zusammen aufgewachsen. Wir sind Freunde und arbeiten gleichzeitig seit 17 Jahren zusammen für den TSV Buchbach. Das ist  nicht normal im Fußball, aber das ist auch ein Garant für unseren Erfolg.“

Auf dem Weg zum Erfolg gab es auch außerhalb des Platzes zahlreiche Hürden zu überspringen, denkt der Abteilungsleiter an so manche Herausforderungen, die zu bewältigen waren: „Wir sind immer wieder an Grenzen gestoßen und gegen Mauern gerannt. Und auch in Zukunft werden immer wieder Themen auf uns zukommen, die uns fordern und für andere auf den ersten Blick unlösbar erscheinen. Vielleicht bin ich manchmal zu undiplomatisch, aber ich verbiege mich nicht, bleibe dran und kann dann auch etwas durchdrücken, wenn ich weiß, dass ich die Rückendeckung meiner Mitstreiter habe.“

Günther Grübl im Gespräch mit Erich Haider, Mitarbeiter im Presseteam und lang Jahre auch Stadionsprecher

Günther Grübl im Gespräch mit Erich Haider, Mitarbeiter im Presseteam und lang Jahre auch Stadionsprecher

Apropos Rückendeckung. „Der größte Dank in all den Jahren gehört meiner Frau Rosmarie. Sie hat mir immer den Rücken frei gehalten. Man darf ja nicht vergessen, dass das alles nicht so einfach ist, wenn man vier kleine Kinder zuhause hat, ein Haus baut und noch gleichzeitig die Meisterschule macht. Der Gedanke, dass ich mal pausieren müsste, um das alles bewältigen zu können, ist mir aber nie gekommen.“ Auch dank der Hilfe vieler Freunde, die beim Hausbau zugepackt haben, während Grübl mit der Mannschaft unterwegs war. „Das war immer überwältigend, wenn ich dann abends vom Fußball nach Hause gekommen bin und ganze Bauabschnitte waren fertig. Umgekehrt hat sich bei uns auch keiner davor gedrückt, wenn wir am Sportplatz die Schaufel in die Hand nehmen mussten.“

Geben und nehmen – mit diesem Motto ist der Buchbacher Abteilungsleiter in all den Jahren gut gefahren. „Jeder kennt meinen Spruch, dass bei uns die Putzfrau genauso wichtig ist wie der Präsident, die Trainer oder der Kapitän. Und natürlich wie unser Platzwart Gino, ohne dessen unermüdlichen Einsatz wir immer noch auf einer Wiese spielen würden. Bei aller Geradlinigkeit und Verlässlichkeit muss die Menschlichkeit immer im Vordergrund stehen. Das gilt im Umgang mit den Spielern, den Funktionären, den ganzen freiwilligen Helfern und auch den Sponsoren. Franziska und Franz Bauer sind seit 15 Jahren dabei, Albert Kerbl von Anfang an. Das hat immer tausendprozentig gepasst. Ein kleiner Verein muss eben spezielle Stärken haben.“

All diese speziellen Tugenden versucht Grübl vorzuleben: „Wichtig ist, dass man an seinen Leitlinien festhält. Man wird ja nicht als Abteilungsleiter geboren. Aber man lernt dazu, man reift als Mensch und Persönlichkeit, man erlebt Enttäuschungen, aber auch viel Freude und Herzlichkeit. Vielleicht sind die letzten 25 Jahre deswegen so schnell vergangenen. Ich bin mir sicher, dass ich dem Fußball viel gegeben habe, aber noch mehr hat der Fußball mir gegeben.“

Fotos und Text: © mb.presse, weitere Veröffentlichungen nur mit Zustimmung des Autors

Gelungene Buchbacher Saisoneröffnung

Auch ohne Neuzugänge gut besuchter Auftakt am Freitag in der SMR-Arena

Wie jedes Jahr war die Buchbacher Saisoneröffnung bestens besucht

Wie jedes Jahr war die Buchbacher Saisoneröffnung bestens besucht

Einen Tag vor dem 4:3-Sieg gegen den SV Wacker Burghausen ist der TSV Buchbach am Freitagabend offiziell in die Saison gestartet. Nach viereinhalb Wochen Vorbereitung steht am 16. Juli das erste Punktspiel der Fußball-Regionalliga Bayern beim Aufsteiger VfR Garching auf dem Programm.

 

Anders als in der Vergangenheit konnten die Rot-Weißen bei der Saisoneröffnung noch keine Neuzugänge präsentieren, dennoch war der Vorplatz gut gefüllt. „Beim Anton laufen die Drähte heiß, wir wollen vor allem U23-Spieler holen, die unbedingt nach Buchbach wollen und zu uns passen“, erklärte Teammanager Josef Kupper, der klar machte: „Mit den Vertragsverlängerungen der aktuellen Spieler haben wir ja frühzeitig für Planungssicherheit gesorgt, insofern haben wir jetzt keinen Druck und müssen nicht irgendwelchen Spielern vier Wochen lang auf den Knien hinterher rutschen.“ Dass nach diversen Gesprächen noch kein Vollzug gemeldet werden kann, erklärt Trainer Anton Bobenstetter: „Uns werden jede Menge Spieler angeboten, aber es ist nicht einfach Spieler zu finden, die besser sind als unsere Burschen, die eine großartige Saison gespielt haben. Schwächere Drittligaspieler bringen uns da nicht weiter.“

Abteilungsleiter Günther Grübl machte „der Mannschaft und dem Trainerteam ein Riesenkompliment“ für die Leistungen der letzten Saison: „Nach den hochkarätigen Abgängen haben wir die Ruhe bewahrt. Sicher ist es anfangs nicht so gelaufen, wie wir uns erhofft hätten, aber wir wussten ja, dass der Umbruch Zeit braucht. Der Erfolg hat uns am Ende wieder mal recht gegeben.“ Auch für die neue Spielzeit erwartet Grübl wieder eine „knallharte Saison“, in der ausschließlich der Klassenerhalt zählt: „Jede weitere Saison in der Regionalliga ist für uns ein riesiger Erfolg.“ Dass es auch 2016 / 17 nicht leichter wird, machte Bobenstetter deutlich: „Problematisch sind nicht die Mannschaften, die immer schon vor uns waren. Mehr Sorgen bereiten mir Mannschaften, die immer hinter uns waren und dann plötzlich Millionen in die Hand nehmen wie etwa die Würzburger Kicker oder jetzt Schweinfurt.“

Kapitän Maxi Hain, der in seine siebte Saison bei den Rot-Weißen geht, startet zuversichtlich in die neue Spielzeit:

Anton Bobenstetter und Walter Werner bereiten die Mannschaft jetzt vier Wochen auf die fünfte Saison in der Fußball-Regionalliga Bayern vor

Anton Bobenstetter und Walter Werner bereiten die Mannschaft jetzt vier Wochen auf die fünfte Saison in der Fußball-Regionalliga Bayern vor

„Wir bereiten uns jetzt vier Wochen lang hart und intensiv vor, Anton und Woitsche (Walter Werner: Anmerkung d. Red.) wissen schon was wir brauchen. Da braucht sich keiner Sorgen machen. Ich kann dann zwar nicht immer Siege versprechen, aber dass wir immer richtig Gas geben werden schon.“ Für Hain ist das komplexe Phänomen Buchbach – auf einen Nenner gebracht – schnell erklärt: „In vielen anderen Vereinen wird viel geredet, in Buchbach wird gemacht, was besprochen wird. Mit dem Ergebnis, dass man hier besten Amateur-Fußball sehen kann. Das darf man ja auch nicht vergessen.“

Dass es mit Buchbach weiter voran geht, machte Grübl auch an ein paar Verbesserungen in der SMR-Arena fest. So wurde eine weitere Sitzreihe auf der Haupttribüne installiert und auf dem Platz wurde die längst überfällige Sprinkleranlage eingebaut: „Das ist eine enorme Verbesserung. Jetzt müssen unsere Leute um Platzwart Gino im Sommer nicht mehr um 5 Uhr morgen mit der altmodischen Wasserspritze den Platz bewässern. Das macht jetzt die Anlage, die man je nach Bedarf steuern kann und die zudem weit weniger Wasser verbraucht, weil sie den Rasen besser und gleichmäßiger benetzt.“ Bislang dürfte sich dank des gießwütigen Petrus der Einsatz der Anlage allerdings noch in Grenzen gehalten haben.

Kein Preis ohne Fleiß: Thomas Leberfinger, Lukas Dotzler, Maxi Hain Christian Brucia und Co. bei Kraft- und Koordinationsübungen

Kein Preis ohne Fleiß: Thomas Leberfinger, Lukas Dotzler, Maxi Hain Christian Brucia und Co. bei Kraft- und Koordinationsübungen

Während Stadionsprecher Thomas Föckersperger Neuerungen beim Fan-Radio vorstellte und eine neue Tormelodie, eingespielt von den Troglauer Buam, ankündigte, strich Stellvertretender Abteilungsleiter Georg Hanslmaier die Erfolge von Kreisliga-Mannschaft und den elf Nachwuchsmannschaften heraus: „Glückwunsch an Manu Neubauer und seine Mannschaft zum Klassenerhalt in der Kreisliga. Das freut uns umso mehr, weil wir jetzt wieder eine echte Buchbacher Mannschaft haben, die ein eingeschworener Haufen ist.“ Neuer Co-Trainer von Neubauer wird ab der kommenden Spielzeit Martin Trojovsky, der Markus Blau (nur noch Spieler) ersetzt.

 

Verabschieden mussten sich die Buchbacher von zwei ganz wichtigen Funktionären: Wolfgang Bauer, der sich in den letzten Jahren intensiv um Finanzen, Sponsoren und Marketing gekümmert hat, wendet sich ebenso wie Florian Wandinger, der 15 Jahre die Homepage aufgebaut und betreut hat, mehr dem Privatleben zu. Mit Florian Rauch, einem Arbeitskollegen von Grübl, konnte für die Homepage sehr guter Ersatz gefunden werden. „Das läuft ja schon wieder prima, aber die Lücke, die Wolfgang reißt, ist nur ganz schwer zu schließen, sagt der Abteilungsleiter, der Bauer und Wandinger beim ersten Heimspiel am 22. Juli gegen Memmingen offiziell verabschieden wird. Den Part von Bauer übernimmt künftig Ex-Spieler Stefan Bernhardt. Grübl: „Er tritt da in große Fußstapfen, aber mit unserer Unterstützung wird er das meistern.“

Jugend-Sichtungstraining beim TSV Buchbach

Georg Hanslmaier verantwortet beim TSV Buchbach das Jugendkonzept

Georg Hanslmaier verantwortet beim TSV Buchbach das Jugendkonzept

Die Vorbereitungen der Jugend-Spielgemeinschaft TSV Buchbach / TSV Obertaufkirchen für die nächste Saison laufen auf Hochtouren. Und die Jugendarbeit der Spielgemeinschaft kann sich sehen lassen. Neben dem normalen Trainings- und Spielbetrieb sind in der abgelaufenen Saison viele weitere Fördermaßnahmen, wie z.B. zusätzliche Fördertrainings und drei Fußball-Feriencamps abgehalten worden. Für die kommende Saison hat sich das Jugendteam der Spielgemeinschaft wieder ambitionierte Ziele gesetzt. Um diese zu erreichen, plant und organisiert man derzeit mit den Vertretern der beiden Vereine die anstehende Saison 2016/17. Das qualifizierte  Jugendtrainerteam für die nächste Saison steht durchgängig für alle Altersklassen. Und es konnte namhaft ergänzt werden. So werden künftig auch ehemalige Regionalligaspieler, wie Manuel Neubauer oder Stefan Bernhardt, zum Trainerkreis zählen. „Ein tolles und vor allen Dingen qualifiziertes Trainerteam ist der Garant für den Erfolg unserer Jugendarbeit, und ist sicherlich auch ein zusätzlicher Anreiz für die jungen Sportlerinnen und Sportler, bei der Spielgemeinschaft heimisch zu werden. Wir wollen den jungen Sportlern sowohl viel Spaß vermitteln, aber sie auch sportlich und mental mit- und weiterentwickeln. Dafür haben wir mit unserem Jugendkonzept ideale Voraussetzungen geschaffen“, so Georg Hanslmeier, Buchbachs stellvertretender Fußballabteilungsleiter, der für die Umsetzung des Jugendkonzepts verantwortlich zeichnet.

Als nächster Baustein ist ein Sichtungstag bzw. ein Sichtungstraining für die Jahrgänge 2005 – 2000 (D – B-Jugend) in der Planung. Als Termin wurde dafür Samstag, der 02.07.16 von 14.-16.00 Uhr in der SMR-Arena an der Buchbacher Jahnstraße festgelegt. „Motivierte und talentierte Spieler und Spielerinnen sowie Torwarte sind hier herzlich willkommen und eingeladen. Die Spielgemeinschaft TSV Obertaufkirchen und TSV Buchbach freut sich auf Euch. Wer also Interesse hat, seine Fähigkeiten und Talente unter professioneller Begleitung zu zeigen, soll das Anmeldeformular bis zum 27.6. an folgende Mailadresse schicken: sichtungstraining@tsv-buchbach.de.

Link zum Anmeldeformular: Anmeldung Probetraining

Karl-Haag-Stiftung spendet für Fußballjugend

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Die Spendenübergabe mit Ludwig Mottinger von der KHS und dem stellvertetenden Abteilungsleiter Georg Hanslmaier mit den Spielern der E-Jugend des TSV Buchbach

Zwischen den Spielen der beiden E-Jugendmannschaften des TSV Buchbach gegen den TV Altötting erschien der Stiftungsvorstand der Karl-Haag-Stiftung (KHS), Ludwig Mottinger, mit einem dicken Scheck für die Fußballabteilung des TSV Buchbach auf dem Sportgelände der SMR-Arena, um Georg Hanslmaier, stellvertretender Abteilungsleiter und gleichzeitig Trainer der E-Jugend, für die herausragende Jugendarbeit eine Spende in Höhe von 3000 Euro zu übergeben.

Aktuell betreuen die verantwortlichen Jugendtrainer und Betreuer der Fußballabteilung mehrmals in der Woche über 160 Kinder und Jugendliche von der G- bis zur A-Jugend, die sich mit zehn Mannschaften im Spielbetrieb befindlichen. Mottinger schilderte den Zweck der Stiftung des Buchbachers Karl Haag, der als ehemaliger Lehrer und Rektor stets mit der Jugend Kontakt hatte und daher mit der Karl-Haag-Stiftung auch die Jugendarbeit in den Vereinen in Buchbach unterstützen will. Er wies dabei auch darauf hin, dass nur der Erlös aus dem nicht antastbaren Stiftungsvermögen verteilt werden darf. Dies wird durch die Regierung von Oberbayern überwacht. Zustiftungen und Spenden an die KHS seien jederzeit möglich und gerne gesehen, mit der Gewissheit, dass die Spenden der KHS unmittelbar vor Ort ihre Wirkung erzielen, so auch in der umfangreichen Jugendarbeit des TSV Buchbach.

Die Verantwortlichen der Fußballabteilung waren hoch erfreut über diesen unerwarteten Geldsegen, entstehen doch gerade auch im Jugendbereich hohe Ausgaben. Diese werden allerdings gerne getragen, weil dies nicht nur die Zukunft des Buchbacher Fußballs sichert, sondern vor allem einen wesentlichen Beitrag zur Vermittlung von Spaß an der Bewegung, zum Gesellschaftsleben und Gemeinschaftssinn sowie der persönlichen Entwicklung der Jugend vermittelt und aktuell auch zur Integration beiträgt, wofür die Verantwortlichen der Jugendarbeit des TSV Buchbach stehen.