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| Interview mit Abteilungsleiter Günther Grübl zum Punktrundenstart |
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| Geschrieben von Erich Haider | |
| Sonntag, 14. Februar 2010 | |
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Nach relativ kurzer Winterpause und einer Vorbereitungsphase, die geprägt ist durch Kälte, Eis und Schnee wartet am kommenden Samstag das erste Bayernliga-Punktspiel in diesem Jahr auf die Rot-Weissen. Nachfolgend ein Interview mit unserem Abteilungsleiter Günther Grübl zur aktuellen Situation: Herr Grübl, am kommenden Samstag steht das erste Bayernliga-Punktspiel des TSV Buchbach in diesem Jahr gegen den Tabellenzweiten TSV Rain/Lech an. Seit Wochen bereitet sich die Mannschaft auf den Beginn der Punkterunde vor. Wie haben Sie die Vorbereitungsphase verfolgt, und wie sehen sie den TSV Buchbach in der Spur? Bedingt durch die unwirtlichen Witterungsbedingungen war es bisher eine sehr schwierige Vorbereitung für uns. Die Mannschaft pendelte zwischen Laufeinheiten auf der Straße, dem Kunstrasen des Ballhauses Erding und der Halle. Natürlich haben auch alle anderen Mannschaften mit dieser Situation zu kämpfen. Aber die meisten können auf einen Kunstrasenplatz zurückgreifen oder haben in unmittelbarer Nähe die Möglichkeit, einen solchen zu benützen. Diese Wintervorbereitung ist ja nicht die erste, bei der wir diese Probleme haben. Um hier vernünftige Voraussetzungen zu schaffen, muss sich etwas tun. Ansonsten sehe ich wirkliche Probleme auf uns zukommen. Diese Situation betrifft ja nicht nur unsere erste Mannschaft. Auch die zweite Mannschaft und unsere Nachwuchsteams sollen sich ja vernünftig vorbereiten können. Mit Rain, Großbardorf und Memmingen warten ja drei sehr starke Mannschaften gleich zu Beginn der Rückrunde auf die Rot-Weissen. Mit wie vielen Punkten rechnen Sie aus diesen Spielen? Prognosen abzugeben ist hier sehr schwierig und das möchte ich auch nicht. Wir wissen, das wir noch sehr schwere fünfzehn Rückrundenspiele vor uns haben. Und da ist es egal, wie der Gegner heißt. Die Bayernliga ist sehr ausgeglichen. Schlagen kann hier jeder jeden. Der TSV Buchbach geht in jedes Spiel mit Ziel, es zu gewinnen. Wir werden all unsere Leidenschaft und unser Herzblut in die Waagschale werfen, um damit spielerische Defizite wett machen zu können. Das sind wir uns und unseren tollen Fans einfach schuldig. Gerüchteweise hört man, dass der TSV Buchbach noch eine Stufe nach oben möchte. Ursprünglich war der Klassenerhalt das Saisonziel des TSV Buchbach. Hat sich daran hinsichtlich der bisher prächtigen Saisonleistungen, 36 Punkte und vierter Tabellenplatz, etwas geändert ? Ich kann mich hier immer wieder nur wiederholen: Für den TSV Buchbach geht es um den Erhalt der Bayernliga! Jedes Jahr Bayernliga ist ein Geschenk. Für uns als Sportler und Funktionäre, für Buchbach und vor allem für unsere leidenschaftlichen und treuen Fans. Genießen wir dies, solange es geht. Dafür arbeiten wir alle auch hart und konzentriert. Der momentane Tabellenplatz mag zu Spekulationen Anlass geben. Aber glauben Sie mir: Wir sehen das schon sehr realistisch. Alles andere wird von außen hinein interpretiert, und hat mit den wirklichen Gegebenheiten überhaupt nichts zu tun. Mit der frühzeitigen Entscheidung, den Trainervertrag mit Hele Wirth zum Saisonende nicht zu verlängern, haben sie ja Klarheit geschaffen. Wie wird der zukünftige Trainerstab des TSV Buchbach aussehen ? Wir werden in Zukunft einen Trainerstab haben mit einem Cheftrainer, einem Co-Trainer und einem Torwarttrainer. Konkrete personelle Entscheidungen werden wir bekannt geben, wenn die Fragen geklärt und alles in trockenen Tüchern ist. Die Gespräche laufen. Als Zeitpunkt hierfür haben wir uns den März vorgenommen. Wie sehen Sie den Buchbacher Kader nach den Abgängen von Daglas Numanovic, Bernd Blumoser und Phillip Meyer und dem einzigen Zugang Thomas Breu aufgestellt ? Unser Kader ist für die Anforderung Bayernliga weiterhin sehr gut aufgestellt. Mit Thomas Breu haben wir einen talentierten Stürmer verpflichten können, der uns hoffentlich noch viel Freude bereiten wird. Und es rücken wieder Buchbacher Eigengewächse nach, die zur berechtigten Hoffnung Anlass geben, in absehbarer Zeit ein fester Bestandteil unseres Bayernligakaders zu werden. Unsere Aufgabe ist es, diese tollen Talente zu Formen, ihnen eine hervorragende Ausbildung angedeihen zu lassen und ihnen sportliche Perspektiven zu bieten. Wenn sie selbst dann auch noch den notwendigen Ehrgeiz, Fleiß und Charakterstärke einbringen, dann sehe ich hier für den ein oder anderen wirkliches Potential nach oben. Noch ist ja allerorten kein Spielbetrieb möglich. Spielabsagen sind in nicht absehbarer Zahl zu erwarten. Doch der Terminplan ist dicht gedrängt. Es werden wohl viele englische Wochen und sehr unübersichtliche Tabellensituationen kommen. Wie beurteilen Sie diese Prognose ? Für uns Bayernligisten und vor allem für den TSV Buchbach ist das natürlich sehr schwierig. Da wir ja immer noch von Amateuren reden, die für ihren Lebensunterhalt arbeiten müssen, wird es für alle Beteiligten eine knallharte Rückrunde. Die Spielausfälle, die in nächsten Wochen auf uns zukommen, stimmen mich schon sehr bedenklich. Alle Nachholspiele müssen ja in der Regel unter der Woche nachgeholt werden. Unsere Spieler und Funktionäre brauchen hier schon sehr einsichtige Arbeitgeber. Alle müssen Urlaub einplanen, um diese Spiele bestreiten zu können, denn die Reisezeiten sind schon immens. Von der körperlichen Beanspruchung für die Sportler ganz zu schweigen. Ich bin der Meinung das man sich schon Gedanken machen sollte, ob eine Liga mit achtzehn Mannschaften, oder so wie es jetzt ist, gar mit neunzehn Mannschaften Sinn macht. Um mehr Spielraum für die wetterbedingt schlechten Monate zu haben, sollte man eher in Richtung einer 16-Liga planen. Wie gesagt, wir reden immer noch von Amateuren und keinen Profis. |
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