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| Bobenstetter kehrt zum TSV Buchbach zurück |
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| Geschrieben von Michael Buchholz | |
| Dienstag, 9. März 2010 | |
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Sepp Kupper und Ralf Wagner im Trainerteam Anton Bobenstetter kehrt zum TSV Buchbach zurück und übernimmt ab der kommenden Saison wieder den Trainerposten beim Fußball-Bayernligisten. Der 48-Jährige, der noch bis Saisonende beim Landesligisten FC Falke Markt Schwaben unter Vertrag steht, wurde am Dienstagabend als Nachfolger von Helmut Wirth vorgestellt, der die Mannschaft nach dem dritten Spieltag in der laufenden Saison übernommen hat. Zur Seite stehen werden Bobenstetter Sepp Kupper und Ralf Wagner. Kupper, der sieben Jahre für Buchbach am Ball war, die Kapitänsbinde trug, Publikumsliebling war und derzeit den Kreisligisten FC Eberspoint sehr erfolgreich trainiert, war der absolute Wunschpartner von Bobenstetter. „Er hat die gleiche Philosophie wie ich, ist ebenso ehrgeizig, hat inzwischen die C-Lizenz gemacht und teilt meine Auffassung, wie ein Verein sportlich zu führen ist – da passt kein Blatt zwischen uns“, sagt der künftige Buchbacher Chef-Coach, der ab Sommer bereits zum dritten Mal bei seinem Heimatverein auf der Kommandobrücke stehen wird. Bei seinem ersten Engagement, als er die Buchbacher aus der damaligen C-Klasse bis in die Bezirksliga führte, stand Ralf Wagner, der ja jetzt an der Seite von Wirth im Trainerteam arbeitet, im Tor. „Das passt. Jetzt habe ich mit ihm einen kompetenten Partner“, so Bobenstetter, für den wichtig war, dass er zwei Trainerkollegen zur Seite hat, die sein uneingeschränktes Vertrauen genießen.Das Ziel, das der Inhaber der UEFA A-Lizenz im Buchbach erreichen will, ist klar abgesteckt: „Die ohnehin guten Strukturen im Verein weiter verbessern und den Verein so lange wie möglich in der Bayernliga halten.“ Gerade deswegen ist es ihm ja auch so wichtig, dass er mit Kupper und Wagner zwei Trainer-Kollegen zur Seite gestellt bekommt: „Der Aufwand in der Bayernliga ist enorm. Da kannst Du nicht als Einzelkämpfer rangehen. Schließlich geht ja jeder von uns zur Arbeit. Und der Beruf hat einfach mal Vorrang.“ Nach seiner ersten Station in Buchbach übernahm Bobenstetter dann für zwei Jahre die Kommandobrück beim damaligen Landesligisten TSV Ampfing, ehe er für weitere sechs Jahre nach Buchbach zurückkehrte, mit der Mannschaft in die Bezirksoberliga aufstieg, dort auf Anhieb Meister wurde und den Vereine binnen dreier Jahre in der Landesliga etablierte: „Danach war die Luft ein wenig raus, da musste ein Schnitt her, aber jetzt bin ich drei Jahre weg und wieder voller Ehrgeiz.“ Mit Matthias Pongratz, der Buchbach auf Anhieb zur Meisterschaft führte und in der vergangenen Saison zum Klassenerhalt in der Bayernliga, hatte er damals seinen eigenen Nachfolger in Spiel gebracht. Als sich Pongratz nach zwei Jahren aufgrund der hohen Belastung wieder zurückzog, folgte das kurze Engagement von Richard Nitzl am Beginn dieser Saison, das mit einer Spielerrevolte endete, in deren Folge Wirth zunächst als Interimscoach berufen wurde. Dass sich Wirth aufgrund seiner erfolgreichen Tätigkeit – Buchbach steht weiterhin auf Platz vier – eine Vertragsverlängerung erhofft hatte, ist natürlich nachvollziehbar, doch Abteilungsleiter Günther Grübl ließ sich die Chance nicht entgehen, Bobenstetter zurückzuholen: „Wenn man so einen Trainer wie Anton haben kann, muss man zufassen.“ Dass Bobenstetter heiß begehrt ist, zeigt auch die Tatsache, dass auch Wacker Burghausen schon mehrmals bei ihm angeklopft hat. Schon mal, als Markus Schupp Trainer war, dann bei Wolfgang Riedl und zuletzt vor dieser Saison. Da wollte ihn Jürgen Press als Co-Trainer verpflichten. „Das wäre auch reizvoll gewesen. Doch war ich bei Markt Schwaben im Wort. Und natürlich werde ich auch jetzt meine ganze Energie bis zum Saisonende für Markt Schwaben investieren.“ „Wir haben in den vergangenen Wochen sehr viele und intensive Gespräche geführt“, so Grübl. „Unser Ziel war es, ein Trainergespann zu engagieren, das sich mit dem TSV Buchbach tausendprozentig identifiziert und das eine hohe sportliche Ausbildung für unsere Spieler gewährleistet. Vor allen Dingen wollten wir aber auch, dass das Trainerteam Aufgaben übernimmt, die früher im Bereich des sportlichen Leiters angesiedelt waren.“ Künftig werden die sportlichen Belange auf fünf Schultern verteilt. Neben der Abteilungsleitung mit Günther Grübl und Georg Hanslmaier wird auch das gesamte Trainerteam diese Aufgaben wahrnehmen. Grübl war übrigens bereits Abteilungsleiter beim ersten Engagement von Bobenstetter und auch viele weitere Akteure aus dieser Zeit des Aufbruchs sind weiterhin an Bord: „Ich denke da nur die Hauptsponsoren Kerbl und Bauer, aber auch an 2. Abteilungsleiter Georg Hanslmaier, der ja bei mir Spieler und Co-Trainer war. Ich kenne also das Umfeld ganz genau, auch das war mir wichtig“, so Bobenstetter, der auch auf einige Spieler treffen wird, die er selbst nach Buchbach gelotst hat. Wie etwa Stefan Hillinger, Manuel Neubauer, Kapitän Alexander Neulinger, Abwehrchef Hans Attenberger oder Markus Blau. Nicht zu vergessen die Eigengewächse Michael Pointvogel oder den derzeit verletzten Florian Trojovsky. „Wir haben damals die richtigen Leute geholt und die richtigen Spieler gefördert, sonst stünde Buchbach jetzt nicht so gut da. Ich muss aber auch meinen Nachfolgern einen große Kompliment machen: Sie haben sensationell gute Arbeit geleistet.“ |
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